Sachsentrail-Lauf im Erzgebirge

Sachsentrail-Lauf im ErzgebirgeAlle Läufer vom TV90 schafften erfolgreich die schwere Strecke.

Breitenbrunn. Faszination Trailrunning - schmale Pfade, steile Anstiege und eine wundervolle Laufkulisse - das alles erlebten jetzt Läuferinnen, Läufer und Walker von unserem Turnverein. Beim Internationalen Sachsentrail im Trailcenter Rabenberg im Erzgebirge gingen unsere Sportler am ersten Ferienwochenende an den Start. Es war ein unerwarteter Härtetest, teils schwierier als erwartet, aber ein unvergessliches Erlebnis. Nicht die Strecke und auch nicht die Höhenmeter waren das Problem, sondern die teils sehr schwer zu laufenden schmaalen Trailwege mit Geröll, Wurzeln und Steinen. Dennoch kamen alle unsere Teilnehmer erfolgreich ins Ziel. Claudia Herrmann (1:22,59 h) und Ulrich Bresch (1:23,00 h) finishten über die 10 km Laufstrecke, Stefan Eichelkraut (1:48,39 h) absolvierte 10 km Walking und Grit Schlaak (2:41,01 h) sowie Steffen Brost (2:19,36) liefen bei 30 Grad den 20 km – Trail.

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Kinder aus dem weissrussischen Saschirje besuchen Bad Dübener Turnverein

Eine große La Ola-WelleEine große La Ola-Welle gab es zum Abschluss des gemeinsamen Sportnachmittages zwischen den Kindern aus dem weissrussischen Saschirje und den Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben.

Laußig. Fröhliches Kindergeschrei dringt aus der Turnhalle in der Durchwehnaer Straße. Drinnen wird gerade Trampolin gesprungen. Denn heute sind 20 Mädchen des Folklore-Ensembles Sonejka aus dem weissrussischen Saschirje zu Gast. Für zwei Wochen erholen sich die Kinder immer noch von den Folgen der atomaren Tschernobyl-Katastrophe von 1986 in der Region. Die Geräteakrobaten und Trainer des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben haben die jungen Weissrussen zu einem gemeinsamen Sportnachmittag in die Turnhalle eingeladen. Es wird geturnt, Trampolin gesprungen und Spiele gespielt. "Eine ganz tolle Sache. Hier können sich unsere kleinen Gäste ordentlich austoben", ist Laußigs Bürgermeister Lothar Schneider begeistert. Seit 1994 kommt jedes Jahr ein Bus voller Mädchen und Jungen aus dem weissrussischen Saschirje nach Nordsachsen, um sich hier zu erholen. Es sind Tschernobylkinder der dritten Generation, deren Eltern und Großeltern die Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl im Jahre 1986 miterlebt haben und an dessen Folge die Menschen bis heute leiden. Dank des Einsatzes der Elterninitiative für Saschirje können sich jedes Jahr Kinder aus dem ehemaligen Katastrophengebiet in Laußig erholen. Die Mädchen kommen alle vom Kinder- und Jugendensemble Sonejka. Einem kleinen Dorf nur etwa 80 Kilometer Luftlinie von Tschernobyl entfernt. Angefangen hatte alles beim Leipziger Stadtfest 1994. Damals war das Ensemble in Leipzig zu Gast. Es wurden Gastfamilien für die Tänzer gesucht. Rainer Winkler, der Initiator der alljährlichen Fahrt hatte sich damals bereiterklärt und nahm einige auf. "Wir lernten die Menschen kennen und sagten zum Abschied, das wir uns wiedersehen wollen. Im Jahr darauf waren sie wieder da. Jetzt war unsere Elterninitiative für Saschirje der neuen Gastgeber. Es entstand ein Projekt, das wir bis heute erfolgreich durchführen und jedes mal bis zu 20 Kinder für einen Erholungsurlaub nach Deutschland holen. Mittlerweile sind es schon über 500 Mädchen und Jungen", blickte der Leiter der Elterninitiative Rainer Winkler zurück. Wichtigster Aspekt ist bei jedem Aufenthalt die Gesundheit. Denn nach wie vor gibt es in der Region um Tschernobyl Strahlung. Und das auch nach 33 Jahren seit der Reaktorkatastrophe. Die Folgen sind vermehrt Hasenscharten bei Neugeborenen, blasse Gesichtsfarbe sowie eine geringe Belastbarkeit der Kinder. Doch so ein Aufenthalt in Deutschland habe nachhaltige Wirkung. "Die Tage bei uns senken das Strahlenpotential bei den Kindern um 15 Prozent. Denn hier bekommen sie eine gesunde Ernährung und viel frische Luft. Denn bis heute werden dort Pilze und Beeren aus den Wäldern gegessen, der noch atomar verseucht ist", erzählt Winkler. Auch in diesem Jahr gelang es der Elterninitiative rund 8000 Euro für den Aufenthalt der Kinder aus Weißrussland zusammenzubekommen. "Alles wird größtenteils über Spenden und Fördermittel finanziert. Denn für die Kinder ist der Aufenthalt völlig kostenfrei", so Winkler. Rainer Winkler und seine Helfer haben es geschafft, um auch diesmal wieder ein spannendes Besuchsprogramm zusammengestellt. So geht es einen Tag nach Erfurt, auf Exkursion in die Dübener Heide, es gibt Bastel- und Sportnachmittage und ein Wochenende bei Gasteltern. Danken tun es die jungen Weissrussen mit sieben Auftritten in der Region. "Wir singen und tanzen unter anderem in der Leipziger Universitätsklinik, im Bad Dübener Waldkrankenhaus, in der Kulturscheune Schwemsal und beim Abschlussfest in Laußig", so Winkler. Übernächsten Sonntag geht des dann wieder die 1500 Kilometer zurück nach Saschirje. Auch für die Ensemble-Leiterin Natalia Turtschin ist die alljährliche Deutschlandreise ein Höhepunkt. "Die Kinder haben Spaß und schöpfen neue Kraft bis zum nächsten Besuch", erzählte die Leiterin. Beim Bad Dübener Turnverein bedankten sich die weissrussischen Gäste mit ein paar spontanen Liedern und Tänzen. "Das hat heute ganz viel Spaß gemacht", war Turnerin Rieke Stein begeistert.

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Meilensteinlauf bei "Lauf geht's" Bad Düben

Bad Dübener TeilnehmerDie Bad Dübener Teilnehmer von Lauf geht's absolvierten alle erfolgreich die Strecke.

Leipzig. Seit elf Wochen findet das LVZ-Laufprojekt "Lauf geht's" in Bad Düben mit Mediclin, dem Leipziger Laufladen und dem TV Blau-Gelb 90 Bad Düben statt. 24 Läuferinnen, Läufer und Walker sind am Standort Bad Düben auf dem Weg, um am 13. Oktober den Leipziger Halbmarathon erfolgreich zu bewältigen. Am Dienstag stand jetzt der Meilensteinlauf über 10 km im Leipziger Auewald auf dem Trainingsplan. Rund 300 Läuferinnen, Läufer und Walker von den Trainingsstandorten Leipzig, Wurzen und Bad Düben gingen gemeinsam an den Start. Alle Bad Dübener Teilnehmer, ob Walker oder Läufer kamen nach 10 km erfolgreich ins Ziel.. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt heißt es fleißig weitertrainieren, damit der Halbmarathom im Herbst genauso erfolgreich absolviert wird.

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Bad Dübener Geräteakrobaten haben im Surfcamp viel Spaß

Im SurfcampViel Spaß hatten die Turnerinnen beim Surfcamp auf Rügen.

Ostsee. Was ist Anluven? Was bedeutet Abfallen? Und was bitteschön ist eine Halse? Fragen über Fragen prasselten auf die Bad Dübener Turnriege dieser Tage bei den Rügenpiraten in Dranske auf der Insel Rügen ein. 20 kleine und große Geräteakrobaten, Trainer und Eltern des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben verbrachten jetzt ein gemeinsames Teambildungswochenende in einem Surfcamp an der Ostsee. In der Surfschule von Florian Krämer wollten alle das Einmaleins des Surfens lernen. "Die Bad Dübener besuchen uns seit elf Jahren. Sie lernen wie man mit Brett und Segel richtig umgeht und haben viel Spaß dabei", freute sich Krämer auf das Wiedersehen. Diesmal spielte nicht nur die Sonne mit, sondern auch der Wind blies an den beide Tagen recht ordentlich über den Wieker Bodden. Mit den Surflehrern Paula, Vitas und Andreas wurden am ersten Tag ersteinmal die Bestandteile des Kurses abgesteckt und die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt. Für die Landratten aus Sachsen stand in der ersten Lektion das Trockentraining auf der Wiese auf dem Plan, während die Geübten bereits mit Brett und Segel im hüfttiefen Wasser auf dem Bodden hin- und herkurvten. Den ganzen Tag wurden auf dem markierten Bereich, nahe der Dransker Seebrücke, Geradeausfahren, Kreuzen, Halsen und Wenden trainiert. Später durften dann auch die Einsteiger auf das Wasser. Und sie machten ihre Sache gut. Immer besser kamen die Sieben- bis 13-Jährigen in Fahrt. "Um so länger sie das Surfbrett unter ihren Füßen und das Segel in der Hand haben, ums so besser wird es. Gerade als Turner hat man durch das jahrelange Training sowieso eine super Körperspannung und ein besseres Balancegefühl als Otto Normalverbraucher. Das sieht man auf den ersten Blick", weiß Krämer aus Erfahrungen. Selbst Charlotte Blaas, mit sieben Jahren die Jüngste im Team, hatte ganz schnell den Dreh raus, wie das mit dem Surfbrett auf dem Wasser funktioniert ohne ins Wasser zu fallen. "Am Anfang bin ich öfters reingefallen. Doch es klappt immer besser", freute sich die Erstklässlerin. Auch die Erwachsenen machten beim Surfen keine schlechte Figur. "Das Wochenende war große Klasse. Ich bin das nächste mal auf alle Fälle wieder mit dabei", freut sich Olaf Runzer auf den nächsten Trip gen Norden. Zurück in Bad Düben startet in der zweiten Ferienwoche das alljährliche Ostsee-Sommercamp des Bad Dübener Turnvereins. Natürlich wieder auf der Insel Rügen.

Schaut Euch 27 Bilder vom Surfcamp in Dranske an.

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Turnstunde in Kurpark - Geräteakrobaten trotzen der sommerlichen Hitze

TurnstundeViel Spaß gab es beim Turnen und Verrenken im Kurpark.

Bad Düben. 30 Grad zeigte die Quecksilbersäule der Turnhalle in der Durchwehnaer Straße dieser Tage immer wieder an. Doch Trainingsausfall können sich die Geräteakrobaten des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben eigentlich nicht leisten. Denn in den Sommerferien wartet das 98. Jahnturnfest und wenige Wochen später die Vorrunde der Sächsischen Landesliga auf die Turnriege. Deswegen heißt es Zähne zusammenbeißen, viel trinken und durch. "Wir haben mit Absprache unserer Trainer an ganz heißen Tage einen Deal ausgehandelt. Wir trainieren kürzer, aber intensiver. Dafür dürfen wir dann schon eher aus der Halle gehen und nochmal im Natursportbad abtauchen. Das tut dann ganz gut und es wird erträglicher", sagte Turnerin Josie Eckenigk. Für die jüngsten Sportler des Vereins haben die Verantwortlichen derweil anderes organisiert. Denn die Hitze macht auch erfinderisch. Kurzerhand wurden die Trainingsstunden in den Bad Dübener Kurpark verlegt. Auf den großen Wiesen, rund um den Froschbrunnen, wurde gerollt, Rad geschlagen und gespielt. "Die Bäume haben genügend Schatten gespendet und alle hatten Spaß und gute Laune. Und zum Abschluss gab es für alle noch Eis und Melone", sagte Übungsleiterin Andrea Körner.

Schaut Euch 14 Bilder der Turnstunde im Kurpark an.

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Rekordfeld bei Rekordhitze - 170 Mädchen und Jungen bei Sparkassen Kinder- und Jugendwettkämpfe im Gerätturnen dabei

Bad Dübener MedaillenmädelsDie Bad Dübener Medaillenmädels.

Bad Düben. Ein Rekordfeld bei Rekordhitze. Die diesjährigen Sparkassen Kinder- und Jugendwettkämpfe im Gerätturnen in Bad Düben verlangten in diesem Jahr nicht nur von den Kampfrichtern, Organisatoren und Helfern des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben alles ab, sondern auch von dem teilnehmenden Vereinen wie dem Oschatzer TV, SV Lok Eilenburg und SG Mügeln. Denn über 170 Mädchen und Jungen zwischen fünf und 17 Jahren gingen bei hochsommerlichen Temperaturen in der Kurstadt an die Geräte. Die ohnehin schon große Hitze wurde vom großen Teilnehmerfeld und den zahlreichen Zuschauern noch weiter aufgeheizt. 30,5 Grad zeigte die Quecksilbersäule des Hallenthermometers, als die ersten Sieger um die Mittagszeit geehrt wurden. Beeindruckt von der großen Starterzahl zeigte sich auch Sven Kaminski, Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordsachsen. "Ich freue mich, das im Gerätturnen heute so viele Mädchen und Jungen angetreten sind. Das zeigt, dass das Gerätturnen einen der höchsten Stellenwerte in unserer Region hat", freute sich Kaminski.

...und hier die Medaillengewinner für unseren TV Blau-Gelb 90 Bad Düben

Gold
Lk4 bis 11 Jahre: Sylvia Werner
Lk4 Ak 12/13: Jara Smykalla
Lk4 Ak 14/15: Kaya Smykalla
Lk4 Ak 16/17: Jessica Kästner
Lk3 Ak 12/13: Leonie Nannt
Lk3 Ak 16/17: Pauline Heßler
Lk2 Ak 12/13: Anna Mannke
Lk2 Ak 16/17: Josie Eckenigk
Lk1 Ak 16/17: Elisa Ertel

Silber
AK9 Leon Opitz
Lk4 Ak 14/15: Alma Müller
Lk3 bis 11 Jahre: Rieke Stein
Lk3 Ak 12/13: Neele Nenitschka
Lk3 Ak 16/17: Ronja Mennert

Bronze
Lk4 bis 11 Jahre Vin Trodler
Lk4 Ak 14/15: Emely Nannt
Lk3 Ak 16/17: Cora Rother

Schaut Euch 30 Bilder der Sparkassen Kinder- und Jugendwettkämpfe an.

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Turnverein richtet Bad Dübener Stundenlauf zum 162. Mal aus

162. StundenlaufStart zum 162. Stundenlauf durch den Bad Dübener Kurpark.

Bad Düben. Bei nahezu optimalen Bedingungen gingen am Sonntag 14 Läuferinnen und Läufer bei der von unserem Turnverein organisierten 162.Auflage des Stundenlaufes im Bad Dübener Kurpark auf die Strecke. Nach den heißen Temperaturen am Vortag, meinte es Petrus diesmal gut mit den Sportlern und schickte erst kühle Temperaturen und Wolken und später dann Regen auf die Erde. Gelaufen wurde auf einem 1,4 kilometerlangen Rundkurs durch den Park, der alle Sehenswürdigkeiten und Denkmäler streifte. Nach einer Stunde siegte Matthias Rothe (Bad Düben) mit 14 100 m vor dem Wittenberger Sven Jungchen mit 12 000 m und Jens Wunderlich aus Bad Düben mit 10 500 m. Schnellste Frau wurde Git Schlaak vom Turnverein vor der Pristäblicherin Simone Kanitz (8970 m) und Tina Jungchen aus Schnaditz mit 8770 m. Bei den Walkern war Frieder Muschler (DHfK) mit 6900 m der Beste.

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Rekordverdächtiges Teilnehmerfeld bei den Sparkassen Kinder- und Jugendspielen im Gerätturnen

Bad Dübener TurnmädchenDie Bad Dübener Turnmädchen fiebern dem Wettkampf entgegen.

Bad Düben. Die Anmeldezahlen versprechen ein rekordverdächtiges Starterfeld. Bei den Sparkassen Kinder- und Jugendspielen am dritten Juniwochenende haben sich in der Sportart Gerätturnen rund 170 Mädchen und Jungen zwischen fünf und 17 Jahren angemeldet. Ausrichter ist in diesem Jahr der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Doch dem Bad Dübener Turnverein wird angesichts solcher Meldezahlen überhaupt nicht bange. Hat die 521-mitgliederstarke Truppen in den vergangenen Jahren doch ganz andere Veranstaltungen wie das Sächsische Landesturnfest (2004 und 2014) und den Deutschland-Cup (2015 und 2018) erfolgreich über die Bühne gebracht. "Wir sind eine erfahrene Gruppen, wenn es um solche Wettkämpfe oder Veranstaltungen geht. Jeder weiß was zu tun ist. Die Kinder und Jugendspiele sind da nichts besonderes. Trotzdem wollen wir es für die aktiven Teilnehmer zu einem Höhepunkt im Wettkampfjahr werden lassen", sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Wencke Stein. Die meisten Meldungen kommen vom Bad Dübener Gastgeber sowie dem Oschatzer Turnverein. Beide Teams schicken 72 kleine und große Geräteakrobaten an den Start. 15 Teilnehmer hat der SV Lok Eilenburg und zehn die SG Döllnitztal Mügeln gemeldet. "Erfreulich ist, das auch das männliche Starterfeld in diesem Jahr wieder etwas zugenommen hat. Insgesamt 39 Jungen sind am Start. Die übrigen 131 Teilnehmer sind der weibliche Bereich", so Stein weiter. Am Sonnabend beginnt um 9 Uhr das Einturnen für die Pflichtaltersklassen. Bis gegen 13 Uhr turnen die Fünf- bis Elfjährigen sowie der männliche Bereich um Medaillen und Platzierungen. Ab 13.30 Uhr gehen dann die Turnerinnen des Bereiches Kür in den Leistungsklassen 1 bis 4 an die Geräte. Hier kann man dann schon zum Teil richtige schwere Übungen sehen. Geturnt wird in der Turnhalle Durchwehnaer Straße in Bad Düben.

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Bad Dübener Turnverein bei Festumzug am Start

SeniorensportlerMit über 80 kleinen und großen Mitgliedern waren wir beim Umzug dabei.

Bad Düben. Über 40 Vereine, Betriebe, Schulen und Kindereinrichtungen gingen beim Großen Festumzug im Rahmen des Bad Dübener Stadtfestes an den Start. Fast zwei Kilometer schlängelte sich die Zug der Guten Laune durch Bad Düben. Auch unser TV Blau-Gelb 90 Bad Düben war dabei. Mit über 70 kleinen und großen Mitgliedern und das bei 30 Grad Hitze. Angeführt wurde unser Block natürlich wie immer von Turnvater Jahn und seiner historischen Riege. Ihm folgten die Jüngsten, unsere Vorschulkinder. Danach zeigte die Turner ihr Können am Reck, ehe die Landesligaturnerinnen auf dem Anhänger, gezogen von einem Pomßenschlepper von Peter Müller verschiedene Akrobatikelemente zeigten. Das wir auch im Bereich Show aktiv sind, zeigte unser Drachen der durch die Turnerinnen der Pflicht und Kür lebendig wurde. Den Abschluss bildeten unsere junggebliebenen Seniorinnen und Sabine Jörke von der Reiseagentur "2PS" und ihrem Doppelstockbus.

Schaut Euch 16 Bilder vom Festumzug des Stadtfests in Bad Düben an.

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Kreisseniorenspiele in Belgern

SeniorensportlerDie Seniorensportler des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben.

Belgern. Unter dem Motto "Sport gemeinsam statt einsam" nahmen heutige unsere Senioren bei den Kreisseniorenspielen in Belgern teil. Über 270 aktive Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Nordsachsen traten bei verschiedenen Wettbewerben gegeneinander an.Es gab ein abwechslungsreiches und tolles Sportprogramm rund um das Sportplatzgelände. Der Wettergott meinte es gut, die Sonne strahlte vom Himmel und am Ende der Veranstaltung strahlten Organisatoren und Teilnehmer zugleich und freuten sich über die schönen gelungenen Stunden in der Rolandstadt.

Schaut Euch 8 Bilder der Kreisseniorenspiele in Belgern an.

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Blau-Gelbe turnen beim 31. Internationalen Pokalturnen in Chemnitz mit - Sieben Medaillen im Mehrkampf und Gerätefinals

die WalkerMit drei Teams ging der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben beim 31. Internationalen Pokalturnen in Chemnitz an die Geräte.

Chemnitz. Eine Woche nach den Sächsischen Turn-Meisterschaften sahen die Mädchen und Frauen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben die meisten ihrer Konkurrentinnen in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle bereits wieder. Denn der örtliche Polizeisportverein hatte zum 31. Internationalen Pokalturnen eingeladen. "Die Puste geht den Turnerinnen so langsam aus. In den vergangenen Wochen waren so viele Wettkämpfe. Aber die Mädels wollten unbedingt noch einmal beim Pokalturnen antreten und nach dem Balkendebakel bei den Sachsenmeisterschaften zeigen, das sie mit vorn sind, wenn man sturzfrei über den Balken turnt", erzählte der Trainer. Doch das mit dem Balken gelang nur bedingt. Mit drei Mannschaften gingen die Bad Dübener an den Start. Insgesamt 16 Teams aus Sachsen sowie Tschechien hatten sich für den Wettkampf angemeldet. Los ging es am Boden. Die Übungen gelangen. Nur wenig Abzüge gab es für unkorrekte Beinhaltungen bei Drehungen oder nicht ausgedrehten Drehungen. Auch am Sprung halten die Blau-Gelben mit den anderen Mannschaften gut mit. Erste Schwächen gab es am Stufenbarren. Die Flugteile von Anna Mannke und Josie Eckenigk klappen zwar, doch nur mit Mühe bekommen beide Bad Dübener das anschließenden Element hin. Dafür gibt es fast einen Punkt Abzug. Als letztes Gerät wartete dann der berüchtigte "Zitterbalken". Nur zwei Turnerinnen, Cora Rother und Pauline Heßler kamen ohne Sturz, aber mit einem Wackler gut durch. Alle anderen mussten mindestens einmal absteigen. Hanna Schlaak brach dabei einen neuen Sturzrekord. Gleich vier mal musste die 17-Jährige das Gerät verlassen. In der Mannschaftswertung gab man so leichtfertig den sicheren Podestplatz ab. Das Team Bad Düben 1 mit Leonie Nannt, Anna Mannke, Josie Eckenigk wurde mit 150,85 Punkten Fünfte. Das Team Bad Düben 2 mit Rieke Stein, Levke Stein, Cora Rother und Pauline Heßler belegte mit 147,55 Punkte den 9. Platz. Das Team Bad Düben 3 mit Sylvia Werner, Neele Nenitschka, Ronja Mennert und Hanna Schlaak landete mit 141,75 auf dem 13. Platz. Im Mehrkampf holte sich in der Altersklasse bis zwölf Jahre Leonie Nannt mit 37,00 Punkten die Bronzemedaille. In der Gerätewertung konnten die Bad Dübener dann noch einmal sechs Einzelmedaillen erturnen. Sprung, Ak bis zwölf Jahre: 1. Leonie Nannt 12,65 Pkt., Ak 16+: 3. Ronja Mennert 13,30 Pkt., Balken, Ak 16+: 1. Cora Rother 13,90 Pkt., 2. Pauline Heßler 13,45 Pkt., Boden, Ak bis zwölf Jahre: 3. Rieke Stein 13,10 Pkt., Ak 16+: 3. Josie Eckenigk 14,15 Pkt.. In vier Wochen warten dann noch die Kinder- und Jugendspiele in Bad Düben, ehe es in die wohlverdienten Sommerferien geht.

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Bad Dübener Turnriege gewinnt bei Sachsenmeisterschaft zwei Bronzemedaillen

Elisa ErtelElisa Ertel mit Bronze.
Pauline HeßlerPauline Heßler mit Bronze.

Chemnitz. Mit zwei Bronzemedaillen für Pauline Heßler und Elisa Ertel kehrten die Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben von den Landesmeisterschaften aus Chemnitz zurück. Und dabei wäre es noch vier Mal Edelmetall mehr gewesen. Wenn da nicht der Balken gewesen wäre. Neun junge Damen aus Bad Düben hatten sich vor drei Wochen die Qualifikationstickets für das Landesfinale in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle erturnt. Seitdem wurde nocheinmal intensiv an Elementen, Choreografie und Ausführung gefeilt. Den Anfang machten die Jüngsten. Rieke Stein in der Leistungsklasse (Lk) 3 bis 11 Jahre und Anna Mannke (Lk2 Ak 12/13) starteten in den Wettkampf. Während es für Rieke Stein die erste Sachsenmeisterschaft war, hatte Anna Mannke in den vergangenen Jahren schon zwei mal Bronze (2016 und 2017) und einmal Silber (2018) gewonnen. "Ich will unter die ersten 15 kommen", nahm sich Rieke vor. Und die Zehnjährige turnte los. Holte sich überall gute Wertungen und wurde am Ende mit 47,25 Punkten und Platz sieben belohnt. Anna hatte an diesen Tag großes vor. Endlich Gold holen war das erklärte Ziel. Bis zum berüchtigten Zitterbalken lief es gut. Doch hier klebte der sonst so sicheren 13-Jährigen diesmal das Pech am Fuß. Schon der Aufgang ging schief. Es folgten noch zwei weitere unfreiwilligen Abstiege. Danach flossen die Tränen. "Das ist schon bitter. Drei Abstürze holt niemand mehr im Wettkampf auf", sagte ihr Trainer. Am Ende belegte Anna mit 47,60 Punkten den 9. Platz. Der Balken vermieste auch der 15-jährigen Josie Eckenigk in der Lk2 Ak 16/17 den Gang auf das Siegerpodest. Gleich zweimal musste die Turnerin runter. Auch hier flossen reichlich Tränen. Da halfen Josie auch nicht die überdurchschnittlich guten Bewertungen an den anderen Geräten. Die eigentlich sichere Silbermedaille war weg. Josie landete mit 49,30 Punkten auf Rang 9. Etwas besser lief es bei ihrer Vereinskameradin Hanna Schlaak. Das Geburtstagskind legte eine sichere Balkenübung hin und konnte sich bis zum letzten Gerät immer unter den Besten im Klassement halten. Doch am Stufenbarren leistete sich die 17-Jährige einen unerlaubten Zwischenschwung und verlor die bis dahin sichere Bronzemedaille. Mit 50,45 Punkten wurde Hanna Vierte. Auch bei Pauline Heßler, Cora Rother und Ronja Mennert in der Lk3 AK 16/17 war der Balken den Bad Dübenerinnen diesmal nicht hold. Alle drei mussten einmal vom Balken. Dennoch kämpfte sich das Trio durch und Pauline konnte bei der Siegerehrung mit 51,05 Punkten die verdiente Bronzemedaille entgegennehmen. "Ich bin zufrieden, auch wenn ich ohne Balkensturz hätte noch weiter vorn landen können", kommentierte Pauline ihre Leistung. Nur knapp verpassten ihre Vereinskameradinnen Cora Rother und Ronja Mennert mit ihren Plätzen 5 und 6 das Treppchen. Kim Stein belegte in der Lk3 Ak 18-29 mit 48,00 Punkten den 15. Platz. Bereits vor drei Wochen konnte sich Elisa Ertel in der Lk1 AK 16/17 ebenfalls eine Bronzemedaille sichern. Allerdings verpasste sie nur knapp die Qualifikation zum Deutschland-Cup.

Schaut Euch 42 Bilder der Turn-Sachsenmeisterschaft in Chemnitz an.

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Bad Dübener starten beim Darß-Marathon

die WalkerStefan Eichelkraut, Evelin Cedel und Uwe Deppe haben es geschafft.
die LäuferSteffen Brost und Lars Hienzsch im Ziel.

Darß. Erfolgreich kehrten jetzt die Läuferinnen, Läufer und Walker des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben vom 14. Darß-Marathon an der Ostsee zurück. Es war der erste große Ausflug der Lauf- und Walkerabteilung des Bad Dübener Vereins. Für Läuferin Grit Schlaak war es die erste große Bewährungsprobe nach wochenlangem Training. Grit absolvierte auf der Strecke Wieck-Prerow-Born-Wieck ihren ersten Halbmarathon. "Ich laufe seit einigen Jahren, weil es mir riesigen Spaß macht, mich zu bewegen. Jetzt sollte der Halbmarathon eine Herausforderung sein, auf den ich mich monatelang vorbereitet habe", sagte die Bad Dübenerin. Und die Premiere gelang. Nach 2:05,45 h überquerte sie die Ziellinie an der Darßer Arche in Wiek. Gemeinsam mit ihren Mannschaftskameraden Lars Hienzsch (2:02,19 h) und Steffen Brost (1:55,52 h) belegte das TV-Trio in der Mannschaftswertung Platz 28. Auf der Nordic-Walking-Strecke war Stefan Eichelkraut erfolgreich. Gemeinsam mit Evelin Cedel und Uwe Deppe absolvierte er den Halbmarathon auf der Walkingstrecke. "Es lief hervorragend. Das Wetter war super und die Leute und Musikbands an der Strecke haben uns alle sehr motiviert. Außerdem war es auf der Strecke landschaftlich sehr schön. So verging die Zeit wie im Fluge", so Eichelkraut. Nach 3:32,08 h überquerte das Trio die Ziellinie. In der Mannschaftswertung landeten sie in der Nordic-Walking-Wertung auf dem 6. Platz.

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Lauf geht's! in Bad Düben gestartet - Turnverein unterstützt LVZ-Laufprojekt

AuswertungAufärmtraining auf der Kurparkwiese.
AuswertungErsten Laufschritte im Bad Dübener Kurpark.

Bad Düben. Fußtwist, Beinschwung, Roboterhack und Hoppala sind keine Tanzschritte oder anderes neumodisches Zeug. Diese Bezeichnungen gehören unter anderem zum Erwärmungsprogramm der Teilnehmer bei der LVZ-Aktion "Lauf geht's". Die begann am Dienstagabend nicht nur in Bad Düben, sondern auch zeitgleich in Wurzen und Leipzig. Über 300 Frauen und Männer wollen als Läufer oder Walker sechs Monate unter Anleitung von Trainern sowie wissenschaftlichen Ernährungsberatung trainieren und dann am 13. Oktober beim Leipziger Halbmarathon starten. Schon 2018 hieß das sportliche Motto "runter vom Sofa und rein in die Laufschuhe". Jetzt begann die zweite Auflage des erfolgreichen Laufprojektes. Bad Düben und Wurzen sind dabei neu im Boot. Mit dem MediClin Waldkrankenhaus Bad Düben und dem Leipziger Laufladen sind zudem erneut professionelle Partner dabei. Dabei ist es egal ob es Laufanfänger, Wiedereinsteiger oder ambitionierte Hobbyläufer sind. Denn es wird langsam, ohne Überforderung und ohne Leistungsdruck trainiert. In Bad Düben kümmern sich die Trainer Grit Schlaak, Evelyn Cedel, Ullrich Bresch und Steffen Brost um die 23 Einsteiger, Power-Walker und Fortgeschrittenen. Während alle Teilnehmer des Projektes zwei Mal pro Woche eigenständig trainieren, wird immer dienstags eine gemeinsame Einheit absolviert. Im Bad Düben spielt sich alles auf der Kurparkwiese, unterhalb des Kurhauses ab. Hier wird eine halbe Stunde gemeinsam aufgewärmt, ehe es auf die verschiedenen Distanzen geht- Während die Walker und Einsteiger am Anfang noch fleißig im Kurpark ihre Runden absolvieren, zieht es die fortgeschrittenen Läuferinnen und Läufer bereits in die nahe Dübener Heide. "Beim ersten Training werden 20 Minuten gerannt. Dazwischen gibt es eine Walkingeinheit und verschiedene Steigerungsläufe. Nach Ende der Laufeinheit treffen sich alle wieder auf der Wiese zum Cool down, einer abschließenden Ausdehnungsrunde", erklärte Grit Schlaak. Jeder Teilnehmer führt akribisch Trainingstagebuch. Dort ist penibel genau aufgeschrieben, was an welchen Tagen an Laufminuten absolviert werden muss. Das ganzheitliche Programm kombiniert modernste Trainingsmethodik mit neuester Ernährungslehre. Dabei geht es nicht allein ums Laufen. Begleitende Mobilisierungs- und Stabilisierungsübungen stärken Bänder und Sehnen. Ein hochintensives Intervalltraining ermöglicht ein effizientes Training in kurzer Zeit. Während des Programms können die Teilnehmer an zwei Meilensteinkontrollen teilnehmen, um den persönlichen Leistungsstand zu prüfen. Ziel und Abschluss des Programms ist die erfolgreiche Teilnahme am Leipziger Halbmarathon. Der Lauf ist auch das erklärte Ziel von Nicole Liebmann. Die Bad Dübenerin läuft bereits einige Jahre und schafft schon locker bis zu zehn Kilometer. In der Fortgeschrittenengruppe will die OP-Schwester jetzt ihre Trainingseinheiten intensivieren und besser werden. "Mir macht das Laufen einfach Spaß. Ich will mich über das Programm verbessern und den Halbmarathon schaffen", sagte die Bad Dübenerin.

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Viele Medaillen bei Turnbezirksmeisterschaft in Leipzig ab / Acht Mädchen lösen Tickets für Landesmeisterschaft

Turn-HeidecupGold, Silber und Bronze für Pauline Heßler, Ronja Mennert und Cora Rother (von rechts) in der Lk 3 Ak 16/17.

Leipzig. Mit drei Bezirksmeistertiteln, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen sowie vielen guten Platzierungen kehrten die Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben jetzt von den Turn-bezirksmeisterschaften aus Leipzig zurück. Gleichzeitig qualifizierten sich acht Mädchen für die am 11. Mai in Chemnitz stattfindenden Sachsenmeisterschaften. Es war ein Tag, so recht nach dem Geschmack der Blau-Gelben. Wochenlang hatten sie sich dafür vorbereitet. Unzählige Stundeb verbrachten sie in ihrer Turnhalle und feilten an Elementen und Übungen. Jetzt haben sie sich den Lohn dafür abgeholt. Bei den Jüngsten turnte sich Rieke Stein in der Leistungsklasse (Lk) der bis 11-Jährigen ins Starterfeld der Sachsenmeisterschaft. Nach nahezu unfallfreien Übungen an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden landete Rieke mit 47,80 Punkten auf Platz sechs. Nichts so gut lief es in der Lk3 der Altersklasse (Ak) 12/13. Hier enttäuschte das Trio mit Levke Stein, Leonie Nannt und Neele Nenitschka mit ihren Vorstellungen und Stürzen vom Balken. Sie landete auf den Plätzen neun, 14 und 20. In der Lk3 Ak 16/17 war es der Tag von Pauline Heßler, Ronja Mennert und Cora Rother. Das Bad Dübener Trio ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance, turnte fehlerfrei auf das Podest und sicherte sich alle Medaillenfarben. Pauline gewann mit 51,25 Punkten vor Ronja Mennert (50,60 Pk.) und Cora Rother (49,75 Pkt), die ihren katastrophalen Wettkampf vor einer Woche damit ausbügelte. In der Lk3 der 18-29-Jährigen schaffte es Kim Stein mit 49,35 Punkten und Platz drei auf das Podest. Ein Sturz bei der letzten Übung am Stufenbarren vermasselte Sarah Engel den Sprung zur Sachsenmeisterschaft. Mit der Hand musste die 19-Jährige nach der Landung auf die Matte fassen. Dafür gab es einen ganzen Punkt Abzug. Sarah landete auf Platz sieben und hofft nun, das jemand vor ihr nicht starten kann und sie noch kurzfristig nachrutscht. In der Lk2 Ak 12/13 hatte Anna Mannke alles im Griff bis auf den berühmten Zitterbalken. Dort musste die 13-Jährige zwei Stürze verkraften und schaffte es dennoch souverän mit 50,15 Punkten auf den Silberplatz. Ein klarer Fingerzeig für die Sachsenmeisterschaft. Denn dort fehlt der Bad Dübenerin nur noch der Titel für ihre Sammlung. Den Lohn für einen fehlerfreien Wettkampf kassierte die 15-jährige Josie Eckenigk in der Lk2 Ak 16/17. Mit deutlichem Vorsprung von über sechs Zehnteln gewann sie die Konkurrenz mit 51,95 Punkten. Verereinskameradin Hanna Schlaak erwischte keinen guten Tag und landete mit 46,10 Punkten auf Platz sechs. In der höchsten Leistungsklasse 1 der Ak 16/17 war die Bezirksmeisterschaft für Elisa Ertel gleichzeitig Sachsenmeisterchaaft und damit Qualifikation zum Deutschland-Cup. Bis zum vierten Gerät lag die Kurstädterin auf Platz zwei. Musste aber am Sprung eine Chemnitzer Konkurrentin noch vorbeilassen und verpasste damit die direkte Qualifikation. Jetzt muss sie hoffen, das sie als Drittplatzierte noch für Sachsen ins Starterfeld rutscht. Dafür holte sie sich mit 47,90 Punkten noch den Leipziger Bezirksmeistertitel. Am zweiten Wettkampftag hatten die Blau-Gelben am Ende nichts mit den Medaillen zu tun. Sie ließen das Edelmetall durch mehrere Stürze vom Balken liegen. Jara Smykalla, die bis nach dem dritten Gerät auf Medaillenkurs lag, patzte am berüchtigten Zitterbalken. Am Ende konnte sie in der Lk4 der 12/13-Jährigen mit 45,90 Punkten den 9.Platz belegen. Ihre Schwester Kaya landete bei den 14/15-Jährigen der Lk4 mit 46,30 Punkten auf Platz neun. In der Pflicht der bis 11-Jährigen belegten Annika Sachse und Fabiane Runzer mit 50,55 Punkten gemeinsam den 14.Platz.Lisa Rosenbaum kam mit 49,35 Punkten auf Platz 20 ein.

Schaut Euch 29 Bilder der Turnbezirksmeisterschaft in Leipzig an.

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Drei Podestplätze beim 43. Eberswalder Turnertreff - Gelungene Premiere für Sachsen-Quali

AuswertungPauline, Cora Rother, Ronja, Elisa, Hanna, Sarah, Josie und Anna (v.l.) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben turnten in Eberswalde.

Eberswalde. Mit drei Podestplätzen im Gepäck kamen jetzt die jugendlichen und erwachsenen Kürturnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben vom 43. Eberswalder Turnertreff zurück. Bei dem Traditionswettkampf nahmen 293 Turnerinnen und Turner aus allen Teilen Deutschlands teil. In Brandenburg wollten sich die Blau-Gelben einen letzten Formtest für die am kommenden Wochenende in Leipzig stattfindenden Bezirksmeisterschaften unterziehen. Diese sind für fast alle Alters- und Leistungsklassen die Qualifikation für die Turn-Landesmeisterschaften. Für die Leistungsklasse 1 findet in Leipzig auch noch gleichzeitig die Sachsenmeisterschaft statt, wo sich die Turnerinnen für den Deutschland-Cup am 4. Mai im bayrischen Hösbach qualifizieren können. Den Weg will auch die 15-jährige Elisa Ertel aus Bad Düben erneut einschlagen. Im vergangenen Jahr schaffte der Teenager den Sprung zur großen Meisterschaft. Und den will sie auch in diesem Jahr schaffen. "Die Premiere ist gelungen. Wir haben viele gute Übungen gesehen. Allerdings müssen wir hier und da bis zum Wettkampf noch nachbessern", sagte Bad Dübens Kampfrichterfrau Jing Ling. Einen fehlerfreien Tag erwischte Pauline Heßler. Die 16-Jährige wurde für ihr monatelanges fleißiges Training mit dem ersten Platz belohnt. Mit 51,75 Punkte holte sie sich den Sieg in der Jugend-Leistungsklasse 3. Ihre Mannschaftskameradinnen Ronja Mennert und Cora Rother mussten sich nach Stürzen am Balken und Stufenbarren mit den Plätzen neun und 21 zufrieden geben. Einen ebenso erfolgreichen Tag erwischte Hanna Schlaak in der Jugend-Leistungsklasse 3. Die 16-Jährige konnte sich an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden gegenüber der Konkurrenz behaupten und siegte mit 51,75 Punkten. Anna Mannke und Josie Eckenigk ließen einige Zehntel am Balken und Stufenbarren liegen und kamen auf den Plätzen sieben und neun ein. Für eine Überraschung sorgte auch Sarah Engel in der Erwachsenen-Leistungsklasse 3. Für die 19-Jährige war es endlich ein gelungener und nahezu fehlerfreier Auftritt. "Ich bin heute erstaunlich gut durchgekommen. Keine Runterfalle oder unnötige Patzer. Das kann so weitergehen. Ich bin heute wirklich stolz auf mich selber", jubelte Sarah nach ihrem zweiten Platz mit 51,65 Punkten. In der höchsten Leistungsklasse 1 trat Elisa Ertel an die Geräte. Hier war die härteste Konkurrenz des Tages am Start. Trotz zweier unfreiwilliger Abgänge am Balken konnte sich Elisa mit ihren erreichten 50,30 Punkten den fünften Platz in ihrer Leistungsklasse sichern. "Ich weiß woran ich bis Sonnabend noch arbeiten muss. Dann dürfen mir die Runterfaller am Balken nicht passieren. Sollte ich einen guten Wettkampf absolvieren, dann kann ich die Qualifikation zum Deutschland-Cup schaffen", blickt die Bad Dübenerin hoffnungsvoll nach Leipzig.

Schaut Euch 35 Bilder vom 43. Eberswalder Turnertreff an.

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Turn-Heidecup startet ins 14 Jahr - Bad Dübener gewinnen vier von fünf Leistungsklassen

Turn-Heidecup Erfolgreich schnitten die Bad Dübener beim 1. Wettkampf zum Turn-Heidecup 2019 ab.

Mügeln. Auftakt zum 14 Turn-Heidecup bei der Sportgemeinschaft Döllnitztal Mügeln. 71 Turnerinnen vom SV Lok Eilenburg, SG Döllnitztal Mügeln und TV Blau-Gelb 90 Bad Düben gefreut gingen beim ersten Wertungswettkampf der seit 2006 stattfindenden Wettkampfserie an die Geräte. Im Laufe des Jahres folgen noch zwei Wettkämpfe, von denen die besten zwei schließlich in die Endabrechnung eines jedes Teilnehmers fließen. "Wir machen schon seit einigen Jahren mit. Dieser Wettkampf ist für unsere Schützlinge eines der Höhepunkte im Jahr. Nach vielen Übungsstunden können sie endlich zeigen, was sie alles gelernt haben", sagte Jürgen Wolf aus Mügeln. In der kleinen Turnhalle der Grundschule Tintenklecks mussten sich die Turnerinnen in sechs Riegen nacheinander an den Geräten Sprung, Stufenbarren/Reck, Balken und Boden beweisen. Doch einige hatten dabei ganz besonderes Lampenfeber, denn sie gingen zum ersten Mal überhaupt bei einem Wettkampf an den Start. "Ich war ziemlich aufgeregt seit gestern. Hier schauen auch so viele Leute zu. Da ist es nicht leicht sich zu konzentrieren", sagte Kim Geidel vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Doch die Anfängerin meisterte ihre Premiere mit Bravour. In der Altersklasse bis 7 Jahre landete sie auf dem Silberplatz. Bewertet wurden die Aktiven von Kampfrichtern aus Bad Düben und Eilenburg. Die Bad Dübener stellten gleich zehn der zwölf Wertungsrichter. darunter auch viele aktive Turnerinnen aus dem Bad Dübener Leistungsbereich. "Wir haben vor zwei Jahren die Ausbildung zum Kampfrichter absolviert. Als Turnerin erkennt man dadurch auch die eigenen Fehler noch besser. Das macht schon Spaß andere zu bewerten. Aber selber turnen mache ich noch viel lieber", erzählte Cora Rother aus Bad Düben. Nach fünf Stunden Wettkampf standen die Sieger und Platzierten schließlich fest.

Ergebnisse

AK 7 und jünger:
1. Fabienne Baciao (SV Lok Eilenburg) 47,70 Pkt.,
2. Kim Geidel (TV Blau-Gelb 90 Bad Düben), Emely Ida Heise (SV Lok Eilenburg) je 46,60 Pkt.

AK 8/9:
1. Hannah Emmert 48,25 Pkt.,
2. Anna Martin 47,45 Pkt.,
3. Franziska Dießner, Fine Dietrich (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben), Lysenne Tauchnitz (SV Lok Eilenburg) je 47,40 Pkt.

AK 10/11:
1. Fabiane Runzer 54,75 Pkt.,
2. Xenia Hemmerling 53,35 Pkt.,
3. Annika Sachse (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 52,25 Pkt.

Lk 4 bis 13 Jahre:
1. Jara Smykalla 47,25 Pkt.,
2. Josi Reinhold 44,45 Pkt.,
3. Margarete Müller (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 40,15 Pkt.

Lk 4 ab 14 Jahre:
1. Alma Müller 46,20 Pkt.,
2. Kaya Smykalla (beide TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 44,75 Pkt.,
3. Lena Rodewald (SV Lok Eilenburg) 44,45 Pkt.

Schaut Euch 32 Bilder vom Heidecup Mügeln an.

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Bad Dübener Turnriege testet vor wichtigen Aufgaben

AuswertungDie drei Kampfrichterinnen Jing Ling, Anke Heinicke und Jane Völz (hinten von links) werten den Testwettkampf anschließend mit den Turnerinnen aus.

Bad Düben. Um für die bevorstehenden Wettkämpfe in den kommenden Wochen gut gerüstet zu sein, legten die Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben jetzt einen Wettkampftest in eigener Halle hin. "Wir wollen sehen, ob die neuen Elemente auch in der Anspannung und Aufregung eines Wettkampfes klappen. Deswegen sollten alle einen Vierkampf an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden absolvieren", sagte Kampfrichterin Anke Heinicke. Doch wo auch Licht ist, ist auch Schatten. Denn noch nicht überall setzten vor allem die jüngsten Turnerinnen die geforderten Leistungen um. "Wir haben in den Winterferien im Sportpark Rabenberg intensiv an Körperhaltung und Spannung gefeilt. Während das unsere großen Turnerinnen schon recht gut hinbekommen haben, habe ich das bei unseren Jüngsten total vermisst", kritisierte Heinicke. Bis nächste Woche haben die Blau-Gelben noch Zeit, den einen oder anderen Fehler auszumerzen und sich dann bei den Turnbezirksmeisterschaften in Leipzig eine der Fahrkarten für die Sachsenmeisterschaften zu sichern.

Pflicht Ak10/11
1. Fabiane Runzer 53,20 Pkt.
2. Xenia Hemmerling 51,30 Pkt.

Kür Lk 4 (Kinder)
1. Jara Smykalla 45,70 Pkt.
2. Kaya Smykalla 45,60 Pkt.
3. Alma Müller 45,30 Pkt.
4. Josi Reinhold 44,90 Pkt.
5. Sylvia Werner 35,60 Pkt.

Lk 3 (Kinder)
1. Levke Stein 49,00 Pkt.
2. Leonie Nannt 47,20 Pkt.
3. Rieke Stein 45,60 Pkt.
4. Neele Nenitschka 45,50 Pkt.

Lk 3 (Jugend)
1. Pauline Heßler 52,80 Pkt.
2. Cora Rother 51,70 Pkt.
3. Ronja Mennert 50,60 Pkt.
4. Kim Stein 49,20 Pkt.
5. Sarah Engel 48,90 Pkt.

Lk 2 (Jugend)
1. Anna Mannke 52,40 Pkt.
1. Josie Eckenigk 52,40 Pkt.
3. Hanna Schlaak 51,40 Pkt.

Lk 1
1. Elisa Ertel 51,10 Pkt.

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TV Blau-Gelb 90 Bad Düben unterstützt LVZ-Projekt "Lauf geht's"

Logo der Aktion

Trainer Alle Trainer der Aktion "Lauf geht's" 2019.

Bad Düben. "Runter vom Sofa und rein in die Laufschuhe", das ist auch in diesem Jahr die Devise von "Lauf geht's". Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr, findet die Aktion 2019 erstmals auch in Bad Düben statt. Dort unterstützt der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben die Aktion mit den drei Trainern Grit Schlaak, Ulrich Bresch und Steffen Brost die Aktion. Letzterer gehört zu den erfahrendsten Läufern in Nordsachsen. Der Vorsitzendes des TV Blau-Gelb 90 hat mittlerweile selber über 55 Marathons sowie 51 Ultraläufe erfolgreich absolviert und kann soger zweimal auf Marathonläufe unter der Drei-Stunden-Marke zurückblicken. Noch sind bei vielen die sportlichen Vorsätze für 2019 frisch, die LVZ bietet jetzt die Gelegenheit, davon auch etwas umzusetzen. Die zweite Auflage des erfolgreichen LVZ-Projekts hat mit dem MediClin Waldkrankenhaus Bad Düben und dem Leipziger Laufladen erneut professionelle Partner mit im Boot. Das Ziel der Aktion ist klar formuliert: Möglichst viele Leipziger, Altenburger, Wurzener und Bad Dübener sollen mit gezieltem Training und wissenschaftlichen Ernährungstipps den Halbmarathon (21,1 Kilometer) am 13. Oktober rund um das Völkerschlachtdenkmal absolvieren. Dabei ist es egal, ob es Laufanfänger, Wiedereinsteiger oder ambitionierte Hobbyläufer sind. Die Anmeldungen sind mittlerweile abgeschlossen. Für Bad Düben haben sich rund 30 Läuferinnen und Läufer angemeldet. "Lauf geht's" beginnt am 16. April um 18 Uhr im Bad Dübener Kurpark mit der ersten Trainingseinheit.

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14. Turn-Heidecup in den Startlöchern

Bad Dübener TurnerinnenDie Bad Dübener Turnerinnen freuen sich auf den Heidecup.

Nordsachsen. Am ersten Aprilwochenende ist der Auftakt für den 14. Turn-Heidecup. In der Sporthalle der Mügelner Grundschule richtet die Turnabteilung der SG Döllnitztal Mügeln das Erste von insgesamt drei Aufeinandertreffen der Turnerinnen und Turner des SV Lok Eilenburg, TV Blau-Gelb 90 Bad Düben und der Mügelner Turnriege aus. "Wir freuen uns auf diese Wettkampfserie. Für unseren kleinen Verein ist es eine willkommene Abwechslung zum Training. Hier können die Mädchen einmal zeigen, was sie in den Übungsstunden alles gelernt haben", sagte Turn-Abteilungsleiter Jürgen Wolf. 2006 fand diese Wettkampfserie zum ersten Mal statt. Die Idee für diese Turnwettkämpfe war, eine Art Serienwettkämpfe mit wechselnden Ausrichter durchzuführen, weil es einige Vereine in Nordsachsen gibt, die sich nicht an größeren Wettkämpfen wie Bezirks- und Landesmeisterschaft beteiligen, weil die Leistungen der Kinder dafür nicht ausreichen. "Die Bedingungen sind bei allen recht unterschiedlich. Das reicht von den Kinderzahlen bis hin zur Ausstattung. Um so schöner ist, das wir jetzt einen Modus gefunden haben, wo bei jedem teilnehmenden Turnverein ein Wettkampf stattfindet", sagte Kampfrichterverantwortliche Anke Heinicke. Für den ersten Wettkampf am 6. April haben bereits 81 Turnerinnen gemeldet. Fast schon zu viel für die kleine Schulturnhalle in Mügeln. "Wir rücken alle eng zusammen, dann kriegen wir das schon hin", freut sich Jürgen Wolf. Los geht es um 9 Uhr mit dem Einturnen. 20 Minuten später geht es an die Geräte. Geturnt wird ein Vierkampf an Sprung, Stufenbarren/Reck, Balken und Boden. Turnerinnen zwischen fünf und 16 Jahren gehen dabei an die Geräte. Die Siegerehr und ist gegen 14 Uhr geplant. Die nächsten Wettkämpfe finden am 15. Juni, im Rahmen der Sparkassen Kinder- und Jugendspiele und am 7. September in Bad Düben statt, da der Eilenburger Verein aufgrund organisatorischer Probleme in diesem Jahr keinen Wettkampf ausrichten kann.

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Blau-Gelbe turnen beim 28. Internationalen Pokal in Karlovy Vary mit

28. Karlovy Vary-PokalSylvia Werner, Neele Nenitschka, Levke Stein, Leonie Nannt und Rieke Stein (von links) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben.

Karlovy Vary. Einmal im Jahr geht es für die jüngsten Kürturnerinnen des Bad Dübener TV Blau-Gelb 90 Bad Düben zum Internationalen Turnpokal nach Karlovy Vary in Tschechien. Über 110 Turnerinnen und Turner gingen bei der 28.Auflage an die Geräte. Zum ausrichtenden Verein TJ Slovan Karlovy Vary haben die Blau-Gelben seit vielen Jahren einen engen Kontakt, der durch gegenseitige Besuche regelmäßig gelebt wird. Der Wettkampf sollte für die Bad Dübener ein erster Test nach einer lange Traningsphase, neuen Übungen und Elementen sein. "Ich erwarte nicht zu viel. Vieles ist noch nicht sicher", sagte der Trainer vor dem Wettkampf. Und er behielt recht. Obwohl es nur ein Dreikampf an Balken, Boden und Sprung war, zeigten die Bad Dübener noch zu viele Schwachpunkte. Im ersten Durchgang gingen Rieke Stein und Sylvia Werner an den Start. Rieke zeigte mit 12,50 Punkten den besten Sprung in der 26-köpfigen Konkurrenz, leistete sich dann aber einen unfreiwilligen Abgang am Balken und zu viele Unsauberkeiten am Boden. Genauso wie Sylvia Werner, die auch nicht fehlerfrei über den berüchtigten Zitterbalken kam. Rieke Stein belegte mit 32,95 Punkten am Ende den 4.Platz und verpasste die Bronzemedaille nur um einen Zehntel. Sylvia Werner wurde mit 32,00 Punkten Neunte. Im zweiten Durchgang gingen Levke Stein, Neele Nenitschka und Leonie Nannt an die Geräte. Auch hier mussten mit Neele und Levke gleich zwei vorzeitig vom Balken runter. Nur Leonie Nannt blieb sturzfrei, leistete sich dafür zu viele Abzüge bei den einzelnen Elementen wie Spagatdrehung, Durchschlag und Ausführung. Auch am Boden mussten die Kurstädter deutliche Abzüge hinnehmen. Auch wenn keine optimale Bedingungen herrschten. Eigentlich wird die Bodenkür auf einer zwölf mal zwölf Meter großen und gefederten Mattenfläche geturnt. In Tschechien stand nur eine zwei mal zehn Meter lange Bodenmatten zur Verfügung. "Wir haben unsere Übung zu Hause umgebaut. Aber die Bahn war einfach zu kurz", sagte Levke Stein. Am Ende belegte Leonie mit 32,85 Punkten den 8.Platz. Levke Stein wurde mit 32,30 Punkten Zehnte und Neele Nentschka belegte mit 29,85 Punkten den 13.Platz. Bis zu den entschiedenden Bezirksmeisterschaften, Mitte April in Leipzig, wo auch die Fahrkarten zur Landesmeisterschaft vergeben werden, müssen nun noch intensive Trainingseinheiten die vielen Fehler korrigieren, damit die Bad Dübener Riege vollständig zur Sachsenmeisterschaft in Chemnitz antreten kann.

Schaut Euch 29 Bilder vom 28. Karlovy Vary-Pokal an.

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