Wegen Corona wird traditionelle Weihnachtsshow in den Februar verschoben

Veranstaltungsplakate werden gezeigtDie Turnerinnen Charlotte (rechts) und Neele (links) mit dem alten und dem neuen Veranstaltungsplakat.

Bad Düben. Weil die traditionelle Weihnachtsshow des Bad Dübener Turnvereins Blau-Gelb 90 in diesem Jahr nicht wie gewohnt am zweiten Adventssonntag im Heide Spa über die Bühne gehen kann, tüfteln die Sportler derzeit an einer alternativen Variante. Und die ist für das letzte Februarwochenende geplant. Aus der Weihnachtsshow "Advent, Advent..." wird dann die Show "Winterkinder". Das haben die Verantwortlichen des Vereins festgelegt. Derzeit wird intensiv am neuen Programm, Musikschnitt und vielen anderen gearbeitet. Aber das geschieht aktuell nur über die sozialen Medien oder Videoanrufen. Denn den Sport ist wie so vieles schon wieder lahmgelegt. "So langsam reicht es jetzt. Alle brauchen ihre sozialen Kontakte wieder. Wir können nur hoffen da gut durchzukommen, das sich keine Kinder abmelden und das sich auch die finanziellen Einbußen in Grenzen halten", sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Wencke Stein. Denn mittlerweile musste alle Drucksachen wegen der Absage der Weihnachtsshow neu gedruckt werden. Jetzt drücken alle Geräteakrobaten die Daumen, das die neue Wintershow Ende Februar stattfinden kann. "Weil das Thema gewechselt wurde, mussten wir einige Musiktitel ändern und dadurch auch das Programm selbst. Die Tanzchoreografien passen wir zur Zeit an die neue Musik an. Und wenn wir wieder in die Halle können, dann müssen wir das mit den Mädels neu fertigmachen", sagte Maxi Herrmann von der Abteilung Dance. Dennoch ist man sich im Bad Dübener Turnverein sicher, dass die Show nicht wie gewohnt mit 400 Zuschauern pro Show über die Bühne gehen kann. Erstmals seit 2003 werden mit Hygienekonzept nur 172 Zuschauer pro Show im Saal sitzen. Mit Abstand, dafür aber ohne Maske. Deswegen wird es ausnahmsweise eine dritte Show zeigt. Viel zeit zum Luft holen, bleibt den Blau-Gelben danach nicht. Denn der Turnverein feiert 2021 sein 30.Bestehen. Dazu laufen parallel schon die ersten Planungen. Die große Festsitzung im Heide Spa musste wegen der Verschiebung der Weihnachtsshow jetzt auf den 16. April verschoben werden, im Juli gibt einen großen Familiensporttag mit Badewannenrennen im Natursportbad sowie weitere kleine Veranstaltungen rund um das Jubiläum. Die Weihnachtsshow im nächsten Jahr geht dann als große Geburtstagsshow über die Bühne. Dann aber hoffentlich ohne Abstand und gewohnt wie immer.

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Filmemacher dreht Video zu 30 Jahre Turnverein

Spaß am Videodreh
Spaß am VideodrehBeim Videodreh für das 30-jährige Jubiläum hatten alle viel Spaß.

Bad Düben. Da staunte nicht nur Filmemacher Hans-Georg Marschner, sondern auch die kleinen und größeren Geräteakrobaten selbst. Beim Videodreh für das 30-jährige Jubiläum des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben im kommenden Jahr stand plötzlich Turnvater Jahn höchstpersönlich in der Tür. Marschner nutzte die Chance und nahm den Gründer des Turnens gleich mit der Kamera auf. "Unser Verein feiert im nächsten Jahr das 30.Jubiläum und 173 Jahre Turnen in Bad Düben. Über letztere Zahl ist man sich nicht sicher. Die einen sagen das schon seit fast 185 in der Kurstadt geturnt wird, andere weniger. Aber für uns ist es eigentlich egal. Wir haben bald 30. Geburtstag. Und dafür haben wir ein Video gedreht, das an den Film von vor zehn Jahren ansetzt", erklärte Wencke Stein vom Vorstand. Bevor der neuerliche Lockdown den Vereinssport in diesem Jahr zum zweiten mal lahmlegt. wollte man das Filmchen im Kasten haben. Und so ging es vor wenigen Tagen mit Koffer, Rucksäcken und Aktiven einmal quer durch die Stadt. "Der erste Drehort war der Bahnhof. Dort haben wir herumgeturnt und so getan, als wenn wir auf den Zug warten. Dann ging es zum Paradeplatz und zum Abschluss in die Turnhalle. Dort wurden Aufnahmen gemacht, wie wir turnen und viel Spaß haben. Aber mehr dürfen wir noch nicht verraten", erzählte Turnmaus Betty Sehmisch. Das Filmmaterial soll dann an den bereits im Jahr 2011 gedrehten Film anschließen. "Der ist elf Minuten lang und zeigt auf lustige Art und Weise wie damals vermutlich das Turnen mit Turnvater Jahn nach Bad Düben kam", so Stein weiter. Für die rund 561 Mitglieder geht es jetzt erneut in eine ungewollte Zwangspause. Wettkämpfe sind gestrichen und das Training abgesagt. Die Sachsenmeisterschaften, wo sich wieder sieben Turnerinnen des Bad Dübener Turnclubs qualifiziert haben sind gestrichen und die Weihnachtsshow muss auf Februar verschoben werden. Kleine und große Mitglieder sind total verzweifelt. "Vielmehr aber sind wir aber auch wütend, das auch das Training nicht stattfinden kann, obwohl wir gute Hygienekonzepte haben und viel besser Abstand halten und in kleinen Trainingsgruppen üben könnten. Kein Wunder dass die Kinder langsam die Lust und Motivation verlieren", beklagt sich Stein.

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Bad Dübener "Lauf geht's"-Teilnehmer im Ziel

Bad Dübener Lauf geht's TeilnehmerDie Bad Dübener Lauf geht's Teilnehmer Ulli, Harry, Werena, Kermit, Yvonne und Stefan vor dem Leipziger Halbmarathon.

Bad Düben/Leipzig. Mit dem Halbmarathon am Leipziger Auensee ging jetzt die diesjährige Laufaktion "Lauf geht's" zu Ende. 60 Leipziger und eine handvoll Bad Dübener Läufer und Walker gingen dabei beim großen Finale auf den Rundkurs durch den Auewald an den Start. Im vergangenen Jahr waren es noch deutlich mehr. Allein Leipzig nahmen fast 300 und in Bad Düben 30 Sportler teil. "Corona hat uns dieses Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Anmeldephase war mitten im Ausbruch der Pandemie. Aber wir haben es trotzdem versucht ordentlich durchzuziehen und sind jetzt froh alle im Ziel zu haben", sagte Organisator Jörg Matthe vom Leipziger Laufladen. Sechs Monate hatten am Bad Dübener Standort Harry Waage und Werena Hanke aus Delitzsch, Yvonne Schröder aus Zschepplin und Kermit Behnisch aus Bad Düben mit ihren Trainern Stefan Eichelkraut und Ullrich Bresch trainiert. Ziel war es einen Halbmarathon zu schaffen. Es wurde strikt nach Trainingsplan trainiert. Bis zu drei Mal alleine und dienstags immer in der Gemeinschaft im Bad Dübener Kurpark. "Die Ausdauer und die Kondition wurden so langsam gesteigert", sagte Trainer Ullrich Bresch. Nach sechs Monaten war es soweit. Eigentlich sollte das große Finale beim Leipziger Halbmarathon am Völkerschlachtdenkmal steigen. Doch der wurde mangels Teilnehmer abgesagt. Um so mehr freuten sich die Sportler auf die Organisation ihres Finales am Auensee. Und das Team um den Leipziger Jörg Matthe legten sich mächtig ins Zeug. Ließen personalisierte Medaillen und Urkunden anfertigen, maßen eine Strecke aus und organisierten Zeitmessung und Verpflegung. "Das ist heute mein erster Halbmarathon. Ich bin schon ein wenig aufgeregt. Denn so lange bin ich noch nie gerannt", sagte Yvonne Schröder. Doch alle Bad Dübener kamen bei idealem Laufwetter ins Ziel. Die Läufer Harry Waage nach 2:15 h und Yvonne Schröder nach 2:21 h. Die Walker Werena Hanke nach 3:04 h und Kermit Behnisch beendet seinen 10 km Walk nach 1:54 h. "Für mich war es eine ganz besondere Herausforderung. Ich habe über die sechs Monate zehn Kilo verloren. Ich will noch weiter runter. Deswegen mache ich weiter und starte nächstes Jahr dann beim Halbmarathon", sagte der Verwaltungschef des Mediclin Waldkrankenhauses Bad Düben, das die Akteure medizinisch betreute. Einige der Läufer und Walker wollen jetzt beim Bad Dübener Turnverein weiter ihre Runden drehen. Dort trainieren bereits 30 Läufer und Walker, die über das Laufprojekt im vergangenen Jahr in den Verein gekommen sind. Seitdem sind sie regelmäßig auf den Laufstrecken der Republik unterwegs. Im April 2021 geht es dann wieder los. Zum vierten Mal heißt es dann wieder "Lauf geht's". Die Anmeldungen starten im Dezember.

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Bad Dübener Turnverein verschiebt Hilfsprojekt für Namibia coronabedingt auf 2021

Anna, Josie, Neele und LeonieAnna, Josie, Neele und Leonie (von links) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben haben die Hilfsgüter gepackt.
Gymnastik-Club SwakopmundDurch Corona hat der Gymnastik-Club Swakopmund rund die Hälfte seiner Turnerinnen und Turner verloren.
Gymnastik-Club SwakopmundMoses, Frans, Romio und Emil vom Gymnastik-Club Swakopmund trainieren pro Woche zwei bis drei Mal im Dome.

Bad Düben. Die Flüge waren gebucht. Die Pension reserviert. Eigentlich wollten nächste Woche sieben Trainer, Betreuer und Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ihre lange geplante Reise nach Namibia antreten. Im Gepäck jede Menge Gymnastikanzüge, Riemchen, Magnesia, Trainingsanzüge und Geldspenden. Damit wollen die Kurstädter den Gymnastic-Club in Swakopmund unterstützen. "Lange war das Land in Afrika wegen der Coronainfektion für Touristen geschlossen. Langsam geht das aber wieder los. Aber für uns ist das aktuell noch nicht machbar. Es gibt zwar vereinzelt Flüge aber im Vorfeld braucht man einen maximal sieben Tage alten negativen Coronatest. Das wäre alles kein Problem. Aber nach fünf Tagen in Namibia, müssten wir uns dort alle noch einmal testen lassen. Das sehen wir skeptisch, weil wir nicht wissen, mit was die dort testen. Bei einem positiven Fall hängen wir dann dort fest. Das Risiko wollen wir nicht eingehen und haben unsere Tour auf 2021 verschoben", erzählte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Wencke Stein. Beim Gymnastic-Club in Swakopmund nahm man die Verschiebung zwar traurig aber mit Akzeptanz auf. "Wir können das nachvollziehen und freuen uns jetzt auf 2021, wenn die Bad Dübener zu uns kommen. Wir wollen ihn hier alles zeigen wie wir trainieren und uns gegenseitig austauschen", sagte Dione Richtl vom dortigen Club. In Namibia hat Corona schlimme Folgen hinterlassen. "Bei uns in Swakopmund sind viele Firmen und Geschäfte, vor allem die die mit Tourismus ihr Geld verdienen, kaputt gegangen. Unser Turnclub hat das Glück gehabt, das die Miete für die Turnhalle verringert wurde und ein Elternpaar dem Club ein Darlehen gegeben hat. Trotzdem haben wir mittlerweile etwa die Hälfte unserer Sportler verloren und die andere Hälfte kann nicht den kompletten Beitrag für das Turnen ihrer Kinder aufbringen, weil sie keine Arbeit mehr haben. Auch wir Trainer haben weniger Stunden und verdienen nur noch dreiviertel unserer normalen Einkünfte. Aber das Turnen geht weiter. Viele unterstützen uns, weil die Kinder viel Bewegung brauchen. Wir halten uns an Distanz, desinfizieren uns regelmäßig und üben in kleinen Gruppen weiter. Alles in allem haben wir noch Glück, das wir nicht komplett kaputt gegangen sind. Wir haben noch unseren Turnverein und kämpfen weiter", schrieb Dione Richtl. Im vergangenen Jahr wurden die Blau-Gelben auf den Gymnastik-Club Swakopmund aufmerksam, weil der ehemalige DDR-Nationalturner Bernd Jäger in Swakopmund vier Wochen lang als Trainer half. Jäger selbst ist Deutscher Mehrkampf- und Reckmeisters der DDR von 1975, der 1974 zur Weltmeisterschaft in Varna seinen bis heute anerkannten Jäger-Salto präsentierte. Nach seiner Reise berichtete er auf der Plattform von www.gymmedia.de von Eckhard Herholz über seine Erlebnisse in Afrika. Dort schrieb er, das es in dem afrikanischen Land an vielem fehlt. So unter anderem an korrekter Turnkleidung, Riemchen und Magnesia für das Reck- und Stufenbarrenturnen sowie auch an finanziellen Mitteln. Teilweise trainieren die Afrikaner noch an Turngeräten aus den 1940er-Jahren. Der Bad Dübener Turnverein las den Bericht, knüpfte Kontakt und startete ein Hilfsprojekt.

Gymnastik-Club SwakopmundDie Trainer kämpfen derzeit um jedes einzelne Mitglied. Durch Corna haben sie die Hälfte ihrer Sportler verloren.

 

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Sieben Turnerinnen qualifizieren sich für Sachsenmeisterschaft

Leonie Nannt, Sylvia Werner, Rieke SteinLeonie Nannt, Sylvia Werner, Rieke Stein
Anna Mannke, Levke Stein, Neele NenitschkaAnna Mannke, Levke Stein, Neele Nenitschka
Marie Rahn, Pauline HeßlerMarie Rahn, Pauline Heßler

Leipzig. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit Rieke Stein, Leonie Nannt, Levke Stein, Neele Nenitschka, Anna Mannke, Marie Rahn und Pauline Heßler lösten gleich sieben Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 bei den Bezirkseinzelmeisterschaften in Leipzig ihre Tickets für die Sachsenmeisterschaft am 22.November in Chemnitz. Obwohl im Vorfeld mit Elisa Ertel, Josie Eckenigk und Cora Rother gleich drei Leistungsträger ausfielen, präsentierten sich alle anderen in Topform. "Durch Corona und den damit verbundenen Wegfall von Trainingseinheiten und Wettkämpfen, wussten wir alle nicht, wie die Konkurrenz sein wird. Aber wir sind da gut durchgekommen und konnten unser Leistungsniveau gut ausschöpfen", sagte der Trainer. Den Anfang machten die jüngsten der Leistungsklasse (Lk) 3 der Altersklasse 12/13. Hier dominierte die 13-jährige Leonie Nannt ihre Konkurrenz nach belieben. Mit über einem Punkt Vorsprung und der besten Balkenkür des Tages gewann Leonie mit 52,55 Punkten ihren Wettkampf. Auf Platz fünf turnte sich Rieke Stein mit 49,90 Punkten. Auf Platz neun kam Sylvia Werner mit 48,80 Punkte, die sich durch einen Balkensturz die Qualifikation vermasselte. Souverän zeigte sich auch Anna Mannke in der Lk 2 AK 14/15. Hier entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Battle mit Dauerkonkurrentin Nele Lesener aus Markkleeberg. Am Ende hatte die Markkleebergerin etwas mehr Glück und siegte vor Anna, die mit 50,55 Punkten die Silbermedaille gewann. Eine Überraschung war der Ausgang der Lk 3 AK 14/15. Levke Stein und Neele Nenitschka hatten die vergangenen Wochen für ein konzentriertes Training genutzt. Den Lohn holten sich beide jetzt in Leipzig ab. Levke gewann mit 49,50 Zählern die Bronzemedaille. Vereinskameradin Neele Nenitschka wurde mit 49,05 Punkten Vierte. "Ich freue mich hier besonders für Neele. Sie hat in den vergangenen Monaten einen großen Sprung nach vorn gemacht. Heute hat sie dafür den Lohn bekommen und darf zum ersten mal zur Sachsenmeisterschaft fahren", freute sich Kampfrichterin Anke Heinicke mit. Und auch in der Lk 3 AK 18-29 konnten sich beide Bad Dübener Vertreter trotz Balkonsturz vorn platzieren. Marie Rahn gewann mit 49,25 Punkten Silber und Pauline Heßler landete mit 48,20 Punkten auf Platz vier. Einen Tag später durften dann die Jüngsten der Lk 4 an die Geräte in der Leipziger Leplaystraße. Bei den bis Elfjährigen turnte Annika Sachse einen soliden Vierkampf und belohnte sich mit 48,60 Punkten und der Silbermedaille. Fabiane Runzer wurde mit 47,10 Punkten Sechste. Bei den 12/13-Jährigen überraschte Margarete Müller mit 48,20 Zählern und der Silbermedaille ihre Trainer. Jara Smykalla verpatzte Balken und fiel am Ende auf Platz sieben mit 47,70 Punkten zurück. Laura Henger turnte in Leipzig das erste mal bei einer Bezirksmeisterschaft und belohnte sich nach guten Vierkampf mit 47,65 Punkten und Platz acht. In den kommenden Wochen müssen die Blau-Gelben nun wie in jedem Jahr den schwierigen Spagat zwischen der Vorbereitung für die Sachsenmeisterschaft und der Weihnachtsshow hinbekommen.

Fabiane Runzer, Annika SachseFabiane Runzer, Annika Sachse

Jara Smykalla, Margarete Müller, Laura HengerJara Smykalla, Margarete Müller, Laura Henger

 

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15. Turn-Heidecup erfolgreich durchgeführt

Turn-Heidecup FinaleTurn-Heidecup Finale in Bad Düben

Bad Düben. 84 Mädchen und Jungen gingen beim Finale des 15.Turn-Heidecup beim TV Blau-Gelb 90 Bad Düben in zwei Durchgängen an die Geräte. Unter besonderen Hygienevorschriften durften wir diesen Wettkampf ausrichten. Da die beiden anderen Wettkämpfe in Mügeln und Eilenburg wegen Corona ausfielen, gab es in diesem Jahr nur das Finale. Und alle waren glücklich, endlich wieder mal ihre Leistungen den Zuschauern, die ausschließlich aus Eltern, Geschwistern und Großeltern bestanden zu zeigen.

Ergebnisse

Goldmedaille
Ak7 Mira Saitenmacher, Ak8 Charlotte Blaas, Ak9 Jasmin Schmidt, Ak10 Lea Gerisch, Ak11 Johanna Blaas, Lk4 bis 11 Jahre Annika Sachse, Lk4 Ak 12/13 Jara Smykalla (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben), Lk4 Ak 14/15 Laura Brink (SG Mügeln), Lk4 18+ Jessica Kästner, Lk3 Ak 12/13 Rieke Stein, Pauline Heßler, Lk3 Ak14/15 Levke Stein, Lk2 Ak 14/15 Anna Mannke,Lk2 Ak 16/17 Josie Eckenigk (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben), Ak7 Arne Weber (SG Mügeln), Ak 8/9 Felix Füßler Lk4 Ak 12/13 Bastian Körtge (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben)

Silbermedaille
Ak 7 Martha Hoppe, Ak8 Florentine Heimbold, Ak9 Betty Sehmisch, Ak10 Fine Dietrich, Ak11 Paloma Höfling, Lk4 bis 11 Jahre Fabiane Runzer, Lk5 Ak 12/13 Margarete Müller, Lk4 Ak 14/15 Neele Dietrich, Lk3 Ak 12/13 Leonie Nannt, Lk3 Ak14/15 Neele Nenitschka, Ak7 Semino Körtge, Ak 8/9 Maximilian Sonntag, Lk4 Ak 12/13 Leon Körner (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben)

Bronzemedaille
Ak7 Mira Michael (SG Mügeln), Ak8 Stella Haubold, Ak9 Emma Köckeritz (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben), Ak10 Romy Walla (SG Mügeln), Ak11 Lara Waldorf, Lk4 Ak 12/13 Laura Henger, Lk4 Ak 14/15 Laura Körner, Lk3 Ak 12/13 Sylvia Werner, Ak7 Dominic Ott, Ak 8/9 Etienne Bullin (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben)
Herzlichen Glückwunsch!

Wir bedanken uns bei allen Helfern an der Kuchentheke, Tobi von der Auswertung, den Kampfrichtern und bei denjenigen die den Wettkampf vor- und nachbereitet haben!

Schaut Euch 118 Bilder vom Turn-Heidecup in einer Galerie an.

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Bad Dübener Laufgruppe erfolgreich beim Darß-Marathon

Laufgruppe beim MarathonDie Laufgruppe des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben beim Darß-Marathon.

Fischland Darß. Eigentlich wollten die Läuferinnen, Läufer und Walker der Laufgruppe des Bad Dübener TV Blau-Gelb 90 schon im April beim Darß-Marathon an der Ostsee starten. Doch Corona machte den Plan zunichte. Die Veranstalter verschoben die 15.Auflage des Laufes schließlich in den September. Und so nutzten die Blau-Gelben die Zeit zum Training in der Dübener Heide. Mit Erfolg wie sich am Wochenende herausstellte. Denn da fand der Darß-Marathon/Halbmarathon statt. Bei idealen Witterungsbedingungen gingen insgesamt 1500 Sportler auf den verschieden Strecken im Naturschutzgebiet Vorpommersche Boddenlandschaft an den Start. "Es war bisher eines meiner schönsten Läufe überhaupt. Tolle Stimmung, super Strecke und eine dufte Truppe", schwärmte Läuferin Simone Kanitz. Den größten Respekt hatte Frank Weimann. Denn der Teilnehmer der LVZ-Aktion "Lauf geht's" aus dem vergangenen Jahr wollte sich zum ersten Mal an einem Marathon über 42,195 Kilometer versuchen. "Das war schon echt eine Herausforderung. Ich habe vorher bis 28 km im Training und Wettkampf geschafft. Jetzt wollte ich den klassischen Marathon versuchen", sagte Weimann vor dem Start. Auf der Strecke kam er gut zurecht. Nach knapp 30 Kilometer quälten ihn die ersten Muskelkrämpfe. Doch er biss sich bis ins Ziel durch und überquerte die Ziellinie nach 4:40,58 Stunden. "Ich bin total glücklich. Es war ein toller Ausflug mit einer super Gruppe. Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei", sagte Weimann im Ziel. Aber auch die Bad Dübener Läuferinnen und Läufer auf der Halbmarathondistanz kamen alle glücklich ins Ziel. Schnellster der Bad Dübener Laufgruppe bei den Männern war auf Platz 208 Lars Hienzsch in 1:59,56 h. Weitere Laufzeiten: 234. Olaf Prautzsch 2:03,31 h, 236.Jens Wunderlich 2:03,55 h, 260.Andre Dietrich 2:08,44 h, 283.Ullrich Bresch 2:14,51 h. Bei den Frauen überquerte Simone Kanitz als 80. in 2:05,52 h das Ziel als erste Bad Dübenerin. Ihr folgten auf Platz 90 Grit Schlaak 2:06,59 h, 138.Claudia Emmert 2:18,32 h, 174.Christiane Freudenthal 2:27,10 h, 191.Manuela Klemm 2:40,41 und auf Platz 194 Carola Rabe mit 2:43,35 h. Auf der 10-Kilometerstrecke schaffte es Tina Jungchen mit 59:55 Minuten und Platz 99 unter die begehrte Ein-Stunden-Marke. "Eine tolle Organisation, ein schöner Lauf und wir kommen im nächsten Jahr alle wieder", freut sich Claudia Emmert schon auf den nächsten Laufausflug an die Ostsee.

Übrigens....wer Lust am laufen und walken hat, kann immer dienstags um 18 Uhr zum Bad Dübener Froschbrunnen (ab November in der Turnhalle Durchwehnaer Straße) kommen und sich in die Lauf- und Walkinggruppe einreihen.

Schaut Euch 25 Bilder vom Darß-Marathon in einer Galerie an.

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Weihnachtsshow 2020 findet leider nicht statt!

Der folgende Text ist nicht mehr aktuell und gültig.

WeihnachtsshowDie traditionelle Weihnachtsshow des Bad Dübener Turnvereins findet in diesem Jahr drei Mal statt.

Bad Düben. Der Vorstand des Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 sowie die Macher der alljährlichen Weihnachtsshow Anfang Dezember haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, ob es in diesem Jahr eine Show geben kann oder nicht. Corona hat auch das Sportjahr des Turnvereins kräftig durcheinandergewirbelt. Viele Wettkämpfe fielen aus, im Sommer musste das lange geplante Jugendaustauschprojekt mit Südafrika abgesagt werden. Erst jetzt nimmt der Verein auch wettkampftechnisch wieder Fahrt auf. "Die Weihnachtsshow haben wir schon lange intern diskutiert, ob sie stattfinden kann. Und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen. Oder bleibt nichts anders als in diesem Jahr abzusagen", sagte Wencke Stein, stellvertretende Vereinsvorsitzende. Am Montagabend dann die Entscheidung. Die Weihnachtsshow soll stattfinden. Wenn auch ein bisschen anders wie seit 2003 gewohnt. Das Hygienekonzept steht und auch das Heide Spa hat grünes Licht gegeben. Allerdings nicht für 400 Zuschauer pro Veranstaltung. Maximal dürfen nur 172 Zuschauer pro Show im Saal sitzen. Mit Abstand, dafür aber ohne Maske. "Die Konsequenzen aus den Vorgaben sind, dass wir in diesem Jahr keinen öffentlichen Kartenvorverkauf machen werden. Die Tickets gehen ausschließlich über uns weg. Vorrang haben dann natürlich erst einmal die Eltern und die Mitglieder des Vereins, die die Show gestalten. Natürlich laden wir auch unsere Förderer und Sponsoren ein, denn ohne die würde ein Vereinsbetrieb nicht laufen", so Stein weiter. Wegen der Minimierung der Sitzplätze im Saal, haben die Verantwortlichen zudem entschieden, das man in diesem Jahr ausnahmsweise eine dritte Show zeigt. "Wir sind froh, das alle im Verein mitziehen. Es ist sowieso auch ohne Corona ein Kraftakt. Und jetzt kommt noch eine dritte Show obendrauf. Aber wir kriegen das schon hin und hoffen, das nächstes Jahr alles wieder normal läuft", hofft Stein. Das sollte es auch. Denn der Turnverein feiert 2021 sein 30.Bestehen und 185 Jahren Turnen in Bad Düben. Dazu laufen parallel schon die ersten Planungen. Im Februar gibt es die große Festsitzung im Heide Spa, im Juli einen großen Familiensporttag für alle Bad Dübener und mit dem 3.Badewannenrennen im Natursportbad sowie weiteren kleinen Veranstaltungen rund um das Jubiläum. Die Weihnachtsshow im nächsten Jahr geht dann als große Geburtstagsshow über die Bühne. Dann aber hoffentlich ohne Abstand und gewohnt wie immer.

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Zum 166. Mal auf Kilometerjagd - Turnverein startet Stundenlauf

LäuferfeldDas Läuferfeld kurz nach dem Start.

Bad Düben. Zum 166. Mal ging es beim Stunden- und Halbstundenlauf in Bad Düben auf Kilometerjagd. der organisierenden TV Blau-Gelb 90 konnte 26 Läuferinnen, Läufer und Walker an der Startlinie im Kurpark begrüßen. Vom Start weg setzte sich die Bad Dübener Matthias Rothe an die Spitze des Feldes und lief einsam sein Rennen auf der 1,4 kilometerlangen Runde im Park. Er ließ es dennoch etwas gemütlich angehen, hatte er doch erst am Vortag beim Pretzscher Heimatfestlauf den Sieg beim 10 Kilometerrennen geholt. Viele nutzten das schöne Spätsommerwetter für die Teilnahme beim Lauf. Für andere war es ein weiteres Vorbereitungslauf. Denn zahlreiche Läufer der Laufgruppe des Turnvereins startet nächste Woche beim Darß-Marathon und Halbmarathon auf Fischland Darß an der Ostsee. Der Lauf war wegen Corona von April in den September verschoben worden. Dabei soll es für den Authausener an der Küste eine besondere Premiere werden. Der einstige Lauf geht's Teilnehmer von 2019 will dort seinen allerersten Marathon absolvieren. "Ich nutze jede Möglichkeit zu laufen. Ich will ja ins Ziel kommen. Mein Wunschzeit für das erste Mal soll so um die 4:30 Stunden sein", sagte Weimann. Nach der halben Stunden standen Annett Reinicke vom gastgebenden Turnverein mit 5000 Meter sowie Karl Heinz Rothe (Bad Düben) mit 5700 Meter als Sieger feste. Die volle Stunde gewann am Ende Matthias Rothe mit 13 800 Meter vor dem Eilenburger Sven Reuter mit 12 000 Meter. Dritte wurden Olaf Prautzsch und Frank Weimann vom Turnverein mit jeweils 11 200 Meter. Bei den Frauen trug sich die Eilenburgerin Simone Thurecht mit 10 600 m in die Siegerliste ein. Auf den Plätzen folgen Simone Kanitz mit 10 400 m und Grit Schlaak (beide TV Blau-Gelb 90) mit glatten 10 000 m. Schnellste Walkerin war Liane Muschler aus Böhlitz mit 7070 m vor Werena Hanke aus Delitzsch mit 6100 m und Stefan Eichelkraut (4200 m) aus Bad Düben.

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Grünes Licht für den Turn-Heidecup am 26. September

Heidecup-FinaleAm 26. September steigt das Heidecup-Finale in Bad Düben.

Bad Düben. Anders als sonst geht in diesem Jahr der Turn-Heidecup in Nordsachsen über die Bühne. Die 15. Auflage der Wettkampfserie, die seit 2006 ununterbrochen stattfinden, muss in diesem Jahr mit nur einem Wettkampf auskommen. Schuld daran ist Corona. Normalerweise finden über das Jahr verteilt, drei Wettkämpfe in Mügeln, Eilenburg und Bad Düben statt. In diesem Jahr einigte man sich schließlich, das wenigstens ein Wettkampf noch stattfinden darf. Und zwar am 26. September in Bad Düben. "Mit dem Gesundheitsamt ist das Hygienekonzept besprochen worden und wir haben grünes Licht bekommen", bestätigte Steffen Brost, Vorsitzender des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Ihre Teilnahme hat neben dem Gastgeber auch die Mügelner Riege zugesagt. "Wir sind wieder fleißig am trainieren und kommen mit bis zu zwölf Turnerinnen", kündigte Jürgen Wolf von der Sportgemeinschaft Döllnitztal Mügeln an. Anders ist das bei den Turnerinnen des SV Lok Eilenburg. Ob sie teilnehmen steht noch nicht fest. "Wir haben ein halbes Jahr nicht trainiert. Erst kam Corona und dann die Sommerferien. Wir haben jetzt erst wieder angefangen und mit Grundlagentraining begonnen. Ich glaube eigentlich nicht, das wir in diesem Jahr noch an Wettkämpfen teilnehmen. Und wenn doch, dann nur mit ganz wenigen Akteuren", informierte Christine Schabehorn aus Eilenburg. Anders ist das bei den Bad Dübenern. Sie haben die Coronakrise turntechnisch gut gemeistert. "Wir waren zwischen März und Mai nur sechs Wochen nicht in der Halle. Haben in dieser Zeit unter freiem Himmel trainiert. Deswegen haben wir auch in den Sommerferien drei mal pro Woche Übungsstunden angeboten, die eifrig von unseren Sportlern genutzt wurden. Ich glaube wir sind schon wieder in guter Form", so Brost weiter. Der Zeitplan für das Heidecupfinale am 26.September steht. Am Vormittag gehen die Turnerinnen und Turner aus den Pflicht-Altersgruppen an die Geräte. Am Nachmittag turnen dann die Leistungsgruppen der Kür. Für die Gastgeber ist der Heidecup gleichzeitig ein letzter Formcheck für die Turn-Bezirksmeisterschaften eine Woche später in Leipzig. Dort treten insgesamt 14 Turnerinnen an und wollen die Qualifikation für die Turn-Sachsenmeisterschaften Mitte November in Chemnitz schaffen. Die Landesligawettkämpfe wurden in diesem Jahr wegen Corona ausgesetzt und werden erst im September 2021 fortgesetzt.

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Bad Düber Turnriege zum Teambuilding auf dem Wasser

PaddeltourMit dem Paddelboot auf den Bodden zwischen Wiek und Dranske.

Insel Rügen. Gemeinsam statt einsam war das Motto einer Teambuildingmaßnahme des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Für die Turnerinnen und Turner des Vereins ging es jetzt auf große Paddeltour auf dem Wieker Bodden, zwischen Dranske und Wiek auf der Insel Rügen. Ziel der Unternehmen waren verschiedene Punkte am Ufer und auf dem Wasser. "Die Ziele waren das eine, das Zusammenarbeiten untereinander das eigentlich viel wichtigere. In Drei- bis Viererkanus muss man sich aufeinander abstimmen und verlassen können. Das war das Ziel der Übung", sagte Florian Krämer von den Rügenpiraten. Krämer begleitete die Sportler auf dem Wasser. Zuvor gab es eine Einweisung an Land. "Der Bug ist die vordere Spitze des Kanus, welches normalerweise in Fahrtrichtung schaut. Das Heck ist das hintere Ende des Kanus. Der Bugpaddler ist daher auch der Vordermann und der Heckpaddler der Hintermann in einem Kanu", erklärte Krämer. Danach ging es in Teams auf das Wasser. Erst einmal sehr gemütlich, denn es geht beim Kanu- Teambuilding auch darum, sich als Team kennen zu lernen und einen gemeinsamen Ruderfluss zu finden. Im Kreis drehen soll sich niemand. Nach einer Weile paddeln, begannen die Teams gemeinsam Aufgaben zu lösen. "Kanu-to-Kanu Kommunikation kam auf. Strukturen entwickelten sich, um die Kommunikation zu koordinieren. Das haben die Sportler schon richtig gut gemacht. Bei anderen dauert es manchmal länger. Aber wir haben die Erfahrungen gemacht, das Kinder und Jugendliche, die in Sportvereinen groß werden, das meist schneller und besser beherrschen, als andere die nicht im Verein sind", so Krämer. Dann wurde es spannend. Nach zwei Stunden Kanufahren waren die Geräteakrobaten am Ziel der Paddeltour. Dem alten Fischereihafen von Dranske. Hier liegen mehrere Wracks alter Raketenschnellboote zum teil über und knapp unter der Wasseroberfläche. Florian Krämer erzählte, das eines dieser Boote im August 1968 im Nebel durch eine schwedische Fähre gerammt wurde und sank. Einige dieser Boote wurden auch für den DDR-Fernsehfilm "Rottenknechte" als deutsche Schnellboote umgebaut und für die Filmaufnahmen genutzt. Später wurden mehrere Boote auf Wunsch der Fischereigenossenschaft als Hafenschutz gegen Wind und Wellen versenkt. Bis heute sind die teils halb versunkenen Wracks immer wieder Ziele von Paddeltouren. "Das war eine spannende Sache mit den Booten. Und das paddeln hat uns auch ganz viel Spaß bereitet", sagte Turnerin Fabiane Runzer.

Schaut Euch 58 Bilder von beiden Durchgängen des Ostseeferiencamps an.

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Im Speedboot über die Ostsee

PaddeltourPaddeltour im Wieker Bodden zu den versunkenen Schiffswracks.

Insel Rügen. Wie bereits in der ersten Ferienwoche, ging es in der sechsten und letzten Ferienwoche nocheinmal in das Jugenddorf Wittow auf die Insel Rügen. Acht Tage lang hatten unserer kleinen und großen Teilnehmer viel Spaß auf der Insel Rügen. Von Speedbootfahren auf der Ostsee über Erlebnispark Rugard, Erlebnisbauernhof Lange bis hin zur Tauchgondel Sellin hatten die Kinder viel Spaß und Action. Natürlich wurde auch am Strand gespielt und in der Ostsee gebadet. Auch wenn das Wetter nicht ganz so gut mitspielte, konnten sich alle erholen.

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Spendenaktion des TV90 für Namibia auf Kurs - Verein fand bisher zahlreiche Unterstützer für Hilfsprojekt

Turnerinnen sortieren der SpendenTurnerinnen sortieren der Spenden für den Gymnastikclub Swakopmund.
Rewe-Marktleiter Andre KnieschRewe-Marktleiter Andre Kniesch kontrolliert den Spendenbriefkasten.

Bad Düben. In den Vereinsräumlichkeiten des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wird derzeit sortiert und gesichtet. Dutzende Gymnastikanzüge, Jungsturnbekleidung, Riemchen, Turnschuhe, Magnesia, Bälle, Springseile und vieles mehr wird auf eine große Reise vorbereitet, die Mitte Oktober nach Namibia gehen soll. Denn die Bad Dübener Turnriege bereitet seit Jahresbeginn eine Hilfsaktion für den Gymnastik-Club Swakopmund in Namibia vor. Damals wurden die Sportler durch den ehemalige DDR-Nationalturner Bernd Jäger auf den afrikanischen Turnverein aufmerksam. Jäger half dort vier Wochen lang als Trainer aus und berichtete anschließend auf www.gymmedia.de über seine Erlebnisse. Der mehrmalige DDR-Meister im Turnen und Erfinder des Jägersalto berichtete unter anderem, das die Sportler dort kaum in Besitz von korrekter Turnkleidung sind. Außerdem fehle es an allen möglichen. "Wir haben das gelesen und uns kurzerhand entschlossen zu helfen", sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Wencke Stein. Und so kam schnell jede Menge Turnbekleidung zusammen, das die kleinen und großen Turnerinnen und Turner des Bad Dübener Vereins spendeten. Auch der Sächsische Turn-Verband spende eine Kiste Magnesia, diverse T-Shirtsätze sowie Schreibutensilien. Auch Turnbekleidungshersteller spendeten nagelneue Bekleidung. In Bad Düben unterstützt Andre Kniesche vom Rewe-Supermarkt die Idee. Denn seit März können die Kunden ihren Bon von den Pfandflaschenautomaten dieser Aktion zugute kommen lassen. Dazu müssen sie den Bon nur in den Briefkasten an den beiden Flaschenautomaten im Markt einwerfen. Das Geld soll für finanzielle Patenschaften für afrikanische Sportler genutzt werden. Bisher kamen so bereits fast 200 Euro zusammen. Die Aktion soll noch bis Mitte Oktober andauern. Die Ferienzeit nutzen die Blau-Gelben, um die bisher eingegangenen Spenden zu sichten und zu sortieren. Und auch in Coronazeiten bricht der Kontakt zwischen dem TV Blau-gelb 90 Bad Düben und dem Gymnastikclub Swakopmund in Namibia nicht ab. "Wir stehen regelmäßig per WhatsApp und per Telefon in Kontakt. Aktuell plant Namibia plant die reguläre Wiedereröffnung der Grenzen für Mitte September. Der Lockdown war dort sehr hart. Die ersten Lockerung im Land erfolgen in mehreren Phasen. Innerhalb Namibias darf bereits wieder frei gereist werden, mit Ausnahme der Stadt Walvis Bay, wo aufgrund hoher Neuinfektionen vorerst weiterhin strenge Beschränkungen bestehen. Wir hoffen dennoch, das wir unsere Reise Mitte Oktober antreten können. Wenn nicht, dann verschieben wir so lange, bis man wieder dorthin fliegen darf", sagte Stein weiter.

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Geräteakrobaten verbringen Feriencamp auf der Insel Rügen

OstseecampBad Dübens Turnriege im Ostseecamp auf der Insel Rügen.

Insel Rügen. Sommer, Sonne, Ostseespaß. So heißt das Motto des Feriencamps des Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 auf der Insel Rügen. In diesem Jahr geht es gleich in zwei Durchgängen an die Ostseeküste. "Es haben sich viele Mädchen und Jungen für unser alljährliches Sommerlager im Jugenddorf Wittow angemeldet, so dass wir zwei Durchgänge anbieten konnten", sagte Wencke Stein vom Vorstand. Während ein Teil der Turnerinnen und Turner zu Hause in der Turnhalle an neuen Elementen und Übungsteilen feilen, steht für die Ferienkinder an der Ostsee viel Action, Spaß und Erlebnisse im Vordergrund. Denn die Betreuercrew haben auch diesmal ein spannendes Ferienprogramm zusammengebastelt. Und so wird statt auf der Bodenmatte zu turnen auf dem Wieker Bodden gesurft, der Mut im Prorarer Hochseilgarten bewiesen und die Ausdauer beim Fahrradtrip zum Kap Arkona trainiert.Seit mittlerweile 13 Jahren ist das Internationale Jugenddorf Wittow in Juliusruh, im Norden der Insel Rügen, der alljährliche Stamm-Urlaubsplatz der Bad Dübener Sportler. Dafür finden die Blau-Gelben hier optimale Bedingungen. Denn es liegt direkt am Ostseestrand mit Blick zum Kap Arkona. "Unsere Unterkunft liegt perfekt. Keine 100 Meter von der Ostsee entfernt. Wir können hier viel machen. Das Gelände ist weitläufig und die Kinder können herumtoben. Es geht jeden Tag baden und wir machen Spiele und Sport am Strand. Das kommt gut an", sagte Betreuerin Julia Hemmerling. Auf einen Höhepunkt müssen die Blau-Gelben jedoch in diesem Jahr verzichten. Denn die alljährlichen Störtebeker-Festspiele fielen der Coronakrise zum Opfer. "Das ist schade, aber es gibt trotzdem noch genug, was wir machen können. Wir wollen noch in einen Erlebnisbauernhof nach Lieschow, Go Kartfahren in den Erlebnispark nach Bergen und in den Hochseilgarten", erzählte Timo Ertel. Noch bis zum Wochenende sind die Bad Dübener Sportler auf der Insel Rügen unterwegs, ehe es wieder nach Hause geht. Mitte August später startet dann das Ferienabenteuer Nummer zwei. Wieder im Jugenddorf auf die Insel Rügen.

Schaut Euch 58 Bilder von beiden Durchgängen des Ostseeferiencamps an.

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