Lauf geht's! in Bad Düben gestartet - Turnverein unterstützt LVZ-Laufprojekt

AuswertungAufärmtraining auf der Kurparkwiese.
AuswertungErsten Laufschritte im Bad Dübener Kurpark.

Bad Düben. Fußtwist, Beinschwung, Roboterhack und Hoppala sind keine Tanzschritte oder anderes neumodisches Zeug. Diese Bezeichnungen gehören unter anderem zum Erwärmungsprogramm der Teilnehmer bei der LVZ-Aktion "Lauf geht's". Die begann am Dienstagabend nicht nur in Bad Düben, sondern auch zeitgleich in Wurzen und Leipzig. Über 300 Frauen und Männer wollen als Läufer oder Walker sechs Monate unter Anleitung von Trainern sowie wissenschaftlichen Ernährungsberatung trainieren und dann am 13. Oktober beim Leipziger Halbmarathon starten. Schon 2018 hieß das sportliche Motto "runter vom Sofa und rein in die Laufschuhe". Jetzt begann die zweite Auflage des erfolgreichen Laufprojektes. Bad Düben und Wurzen sind dabei neu im Boot. Mit dem MediClin Waldkrankenhaus Bad Düben und dem Leipziger Laufladen sind zudem erneut professionelle Partner dabei. Dabei ist es egal ob es Laufanfänger, Wiedereinsteiger oder ambitionierte Hobbyläufer sind. Denn es wird langsam, ohne Überforderung und ohne Leistungsdruck trainiert. In Bad Düben kümmern sich die Trainer Grit Schlaak, Evelyn Cedel, Ullrich Bresch und Steffen Brost um die 23 Einsteiger, Power-Walker und Fortgeschrittenen. Während alle Teilnehmer des Projektes zwei Mal pro Woche eigenständig trainieren, wird immer dienstags eine gemeinsame Einheit absolviert. Im Bad Düben spielt sich alles auf der Kurparkwiese, unterhalb des Kurhauses ab. Hier wird eine halbe Stunde gemeinsam aufgewärmt, ehe es auf die verschiedenen Distanzen geht- Während die Walker und Einsteiger am Anfang noch fleißig im Kurpark ihre Runden absolvieren, zieht es die fortgeschrittenen Läuferinnen und Läufer bereits in die nahe Dübener Heide. "Beim ersten Training werden 20 Minuten gerannt. Dazwischen gibt es eine Walkingeinheit und verschiedene Steigerungsläufe. Nach Ende der Laufeinheit treffen sich alle wieder auf der Wiese zum Cool down, einer abschließenden Ausdehnungsrunde", erklärte Grit Schlaak. Jeder Teilnehmer führt akribisch Trainingstagebuch. Dort ist penibel genau aufgeschrieben, was an welchen Tagen an Laufminuten absolviert werden muss. Das ganzheitliche Programm kombiniert modernste Trainingsmethodik mit neuester Ernährungslehre. Dabei geht es nicht allein ums Laufen. Begleitende Mobilisierungs- und Stabilisierungsübungen stärken Bänder und Sehnen. Ein hochintensives Intervalltraining ermöglicht ein effizientes Training in kurzer Zeit. Während des Programms können die Teilnehmer an zwei Meilensteinkontrollen teilnehmen, um den persönlichen Leistungsstand zu prüfen. Ziel und Abschluss des Programms ist die erfolgreiche Teilnahme am Leipziger Halbmarathon. Der Lauf ist auch das erklärte Ziel von Nicole Liebmann. Die Bad Dübenerin läuft bereits einige Jahre und schafft schon locker bis zu zehn Kilometer. In der Fortgeschrittenengruppe will die OP-Schwester jetzt ihre Trainingseinheiten intensivieren und besser werden. "Mir macht das Laufen einfach Spaß. Ich will mich über das Programm verbessern und den Halbmarathon schaffen", sagte die Bad Dübenerin.

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Viele Medaillen bei Turnbezirksmeisterschaft in Leipzig ab / Acht Mädchen lösen Tickets für Landesmeisterschaft

Turn-HeidecupGold, Silber und Bronze für Pauline Heßler, Ronja Mennert und Cora Rother (von rechts) in der Lk 3 Ak 16/17.

Leipzig. Mit drei Bezirksmeistertiteln, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen sowie vielen guten Platzierungen kehrten die Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben jetzt von den Turn-bezirksmeisterschaften aus Leipzig zurück. Gleichzeitig qualifizierten sich acht Mädchen für die am 11. Mai in Chemnitz stattfindenden Sachsenmeisterschaften. Es war ein Tag, so recht nach dem Geschmack der Blau-Gelben. Wochenlang hatten sie sich dafür vorbereitet. Unzählige Stundeb verbrachten sie in ihrer Turnhalle und feilten an Elementen und Übungen. Jetzt haben sie sich den Lohn dafür abgeholt. Bei den Jüngsten turnte sich Rieke Stein in der Leistungsklasse (Lk) der bis 11-Jährigen ins Starterfeld der Sachsenmeisterschaft. Nach nahezu unfallfreien Übungen an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden landete Rieke mit 47,80 Punkten auf Platz sechs. Nichts so gut lief es in der Lk3 der Altersklasse (Ak) 12/13. Hier enttäuschte das Trio mit Levke Stein, Leonie Nannt und Neele Nenitschka mit ihren Vorstellungen und Stürzen vom Balken. Sie landete auf den Plätzen neun, 14 und 20. In der Lk3 Ak 16/17 war es der Tag von Pauline Heßler, Ronja Mennert und Cora Rother. Das Bad Dübener Trio ließ der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance, turnte fehlerfrei auf das Podest und sicherte sich alle Medaillenfarben. Pauline gewann mit 51,25 Punkten vor Ronja Mennert (50,60 Pk.) und Cora Rother (49,75 Pkt), die ihren katastrophalen Wettkampf vor einer Woche damit ausbügelte. In der Lk3 der 18-29-Jährigen schaffte es Kim Stein mit 49,35 Punkten und Platz drei auf das Podest. Ein Sturz bei der letzten Übung am Stufenbarren vermasselte Sarah Engel den Sprung zur Sachsenmeisterschaft. Mit der Hand musste die 19-Jährige nach der Landung auf die Matte fassen. Dafür gab es einen ganzen Punkt Abzug. Sarah landete auf Platz sieben und hofft nun, das jemand vor ihr nicht starten kann und sie noch kurzfristig nachrutscht. In der Lk2 Ak 12/13 hatte Anna Mannke alles im Griff bis auf den berühmten Zitterbalken. Dort musste die 13-Jährige zwei Stürze verkraften und schaffte es dennoch souverän mit 50,15 Punkten auf den Silberplatz. Ein klarer Fingerzeig für die Sachsenmeisterschaft. Denn dort fehlt der Bad Dübenerin nur noch der Titel für ihre Sammlung. Den Lohn für einen fehlerfreien Wettkampf kassierte die 15-jährige Josie Eckenigk in der Lk2 Ak 16/17. Mit deutlichem Vorsprung von über sechs Zehnteln gewann sie die Konkurrenz mit 51,95 Punkten. Verereinskameradin Hanna Schlaak erwischte keinen guten Tag und landete mit 46,10 Punkten auf Platz sechs. In der höchsten Leistungsklasse 1 der Ak 16/17 war die Bezirksmeisterschaft für Elisa Ertel gleichzeitig Sachsenmeisterchaaft und damit Qualifikation zum Deutschland-Cup. Bis zum vierten Gerät lag die Kurstädterin auf Platz zwei. Musste aber am Sprung eine Chemnitzer Konkurrentin noch vorbeilassen und verpasste damit die direkte Qualifikation. Jetzt muss sie hoffen, das sie als Drittplatzierte noch für Sachsen ins Starterfeld rutscht. Dafür holte sie sich mit 47,90 Punkten noch den Leipziger Bezirksmeistertitel. Am zweiten Wettkampftag hatten die Blau-Gelben am Ende nichts mit den Medaillen zu tun. Sie ließen das Edelmetall durch mehrere Stürze vom Balken liegen. Jara Smykalla, die bis nach dem dritten Gerät auf Medaillenkurs lag, patzte am berüchtigten Zitterbalken. Am Ende konnte sie in der Lk4 der 12/13-Jährigen mit 45,90 Punkten den 9.Platz belegen. Ihre Schwester Kaya landete bei den 14/15-Jährigen der Lk4 mit 46,30 Punkten auf Platz neun. In der Pflicht der bis 11-Jährigen belegten Annika Sachse und Fabiane Runzer mit 50,55 Punkten gemeinsam den 14.Platz.Lisa Rosenbaum kam mit 49,35 Punkten auf Platz 20 ein.

Schaut Euch 29 Bilder der Turnbezirksmeisterschaft in Leipzig an.

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Drei Podestplätze beim 43. Eberswalder Turnertreff - Gelungene Premiere für Sachsen-Quali

AuswertungPauline, Cora Rother, Ronja, Elisa, Hanna, Sarah, Josie und Anna (v.l.) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben turnten in Eberswalde.

Eberswalde. Mit drei Podestplätzen im Gepäck kamen jetzt die jugendlichen und erwachsenen Kürturnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben vom 43. Eberswalder Turnertreff zurück. Bei dem Traditionswettkampf nahmen 293 Turnerinnen und Turner aus allen Teilen Deutschlands teil. In Brandenburg wollten sich die Blau-Gelben einen letzten Formtest für die am kommenden Wochenende in Leipzig stattfindenden Bezirksmeisterschaften unterziehen. Diese sind für fast alle Alters- und Leistungsklassen die Qualifikation für die Turn-Landesmeisterschaften. Für die Leistungsklasse 1 findet in Leipzig auch noch gleichzeitig die Sachsenmeisterschaft statt, wo sich die Turnerinnen für den Deutschland-Cup am 4. Mai im bayrischen Hösbach qualifizieren können. Den Weg will auch die 15-jährige Elisa Ertel aus Bad Düben erneut einschlagen. Im vergangenen Jahr schaffte der Teenager den Sprung zur großen Meisterschaft. Und den will sie auch in diesem Jahr schaffen. "Die Premiere ist gelungen. Wir haben viele gute Übungen gesehen. Allerdings müssen wir hier und da bis zum Wettkampf noch nachbessern", sagte Bad Dübens Kampfrichterfrau Jing Ling. Einen fehlerfreien Tag erwischte Pauline Heßler. Die 16-Jährige wurde für ihr monatelanges fleißiges Training mit dem ersten Platz belohnt. Mit 51,75 Punkte holte sie sich den Sieg in der Jugend-Leistungsklasse 3. Ihre Mannschaftskameradinnen Ronja Mennert und Cora Rother mussten sich nach Stürzen am Balken und Stufenbarren mit den Plätzen neun und 21 zufrieden geben. Einen ebenso erfolgreichen Tag erwischte Hanna Schlaak in der Jugend-Leistungsklasse 3. Die 16-Jährige konnte sich an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden gegenüber der Konkurrenz behaupten und siegte mit 51,75 Punkten. Anna Mannke und Josie Eckenigk ließen einige Zehntel am Balken und Stufenbarren liegen und kamen auf den Plätzen sieben und neun ein. Für eine Überraschung sorgte auch Sarah Engel in der Erwachsenen-Leistungsklasse 3. Für die 19-Jährige war es endlich ein gelungener und nahezu fehlerfreier Auftritt. "Ich bin heute erstaunlich gut durchgekommen. Keine Runterfalle oder unnötige Patzer. Das kann so weitergehen. Ich bin heute wirklich stolz auf mich selber", jubelte Sarah nach ihrem zweiten Platz mit 51,65 Punkten. In der höchsten Leistungsklasse 1 trat Elisa Ertel an die Geräte. Hier war die härteste Konkurrenz des Tages am Start. Trotz zweier unfreiwilliger Abgänge am Balken konnte sich Elisa mit ihren erreichten 50,30 Punkten den fünften Platz in ihrer Leistungsklasse sichern. "Ich weiß woran ich bis Sonnabend noch arbeiten muss. Dann dürfen mir die Runterfaller am Balken nicht passieren. Sollte ich einen guten Wettkampf absolvieren, dann kann ich die Qualifikation zum Deutschland-Cup schaffen", blickt die Bad Dübenerin hoffnungsvoll nach Leipzig.

Schaut Euch 35 Bilder vom 43. Eberswalder Turnertreff an.

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Turn-Heidecup startet ins 14 Jahr - Bad Dübener gewinnen vier von fünf Leistungsklassen

Turn-Heidecup Erfolgreich schnitten die Bad Dübener beim 1. Wettkampf zum Turn-Heidecup 2019 ab.

Mügeln. Auftakt zum 14 Turn-Heidecup bei der Sportgemeinschaft Döllnitztal Mügeln. 71 Turnerinnen vom SV Lok Eilenburg, SG Döllnitztal Mügeln und TV Blau-Gelb 90 Bad Düben gefreut gingen beim ersten Wertungswettkampf der seit 2006 stattfindenden Wettkampfserie an die Geräte. Im Laufe des Jahres folgen noch zwei Wettkämpfe, von denen die besten zwei schließlich in die Endabrechnung eines jedes Teilnehmers fließen. "Wir machen schon seit einigen Jahren mit. Dieser Wettkampf ist für unsere Schützlinge eines der Höhepunkte im Jahr. Nach vielen Übungsstunden können sie endlich zeigen, was sie alles gelernt haben", sagte Jürgen Wolf aus Mügeln. In der kleinen Turnhalle der Grundschule Tintenklecks mussten sich die Turnerinnen in sechs Riegen nacheinander an den Geräten Sprung, Stufenbarren/Reck, Balken und Boden beweisen. Doch einige hatten dabei ganz besonderes Lampenfeber, denn sie gingen zum ersten Mal überhaupt bei einem Wettkampf an den Start. "Ich war ziemlich aufgeregt seit gestern. Hier schauen auch so viele Leute zu. Da ist es nicht leicht sich zu konzentrieren", sagte Kim Geidel vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Doch die Anfängerin meisterte ihre Premiere mit Bravour. In der Altersklasse bis 7 Jahre landete sie auf dem Silberplatz. Bewertet wurden die Aktiven von Kampfrichtern aus Bad Düben und Eilenburg. Die Bad Dübener stellten gleich zehn der zwölf Wertungsrichter. darunter auch viele aktive Turnerinnen aus dem Bad Dübener Leistungsbereich. "Wir haben vor zwei Jahren die Ausbildung zum Kampfrichter absolviert. Als Turnerin erkennt man dadurch auch die eigenen Fehler noch besser. Das macht schon Spaß andere zu bewerten. Aber selber turnen mache ich noch viel lieber", erzählte Cora Rother aus Bad Düben. Nach fünf Stunden Wettkampf standen die Sieger und Platzierten schließlich fest.

Ergebnisse

AK 7 und jünger:
1. Fabienne Baciao (SV Lok Eilenburg) 47,70 Pkt.,
2. Kim Geidel (TV Blau-Gelb 90 Bad Düben), Emely Ida Heise (SV Lok Eilenburg) je 46,60 Pkt.

AK 8/9:
1. Hannah Emmert 48,25 Pkt.,
2. Anna Martin 47,45 Pkt.,
3. Franziska Dießner, Fine Dietrich (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben), Lysenne Tauchnitz (SV Lok Eilenburg) je 47,40 Pkt.

AK 10/11:
1. Fabiane Runzer 54,75 Pkt.,
2. Xenia Hemmerling 53,35 Pkt.,
3. Annika Sachse (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 52,25 Pkt.

Lk 4 bis 13 Jahre:
1. Jara Smykalla 47,25 Pkt.,
2. Josi Reinhold 44,45 Pkt.,
3. Margarete Müller (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 40,15 Pkt.

Lk 4 ab 14 Jahre:
1. Alma Müller 46,20 Pkt.,
2. Kaya Smykalla (beide TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 44,75 Pkt.,
3. Lena Rodewald (SV Lok Eilenburg) 44,45 Pkt.

Schaut Euch 32 Bilder vom Heidecup Mügeln an.

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Bad Dübener Turnriege testet vor wichtigen Aufgaben

AuswertungDie drei Kampfrichterinnen Jing Ling, Anke Heinicke und Jane Völz (hinten von links) werten den Testwettkampf anschließend mit den Turnerinnen aus.

Bad Düben. Um für die bevorstehenden Wettkämpfe in den kommenden Wochen gut gerüstet zu sein, legten die Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben jetzt einen Wettkampftest in eigener Halle hin. "Wir wollen sehen, ob die neuen Elemente auch in der Anspannung und Aufregung eines Wettkampfes klappen. Deswegen sollten alle einen Vierkampf an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden absolvieren", sagte Kampfrichterin Anke Heinicke. Doch wo auch Licht ist, ist auch Schatten. Denn noch nicht überall setzten vor allem die jüngsten Turnerinnen die geforderten Leistungen um. "Wir haben in den Winterferien im Sportpark Rabenberg intensiv an Körperhaltung und Spannung gefeilt. Während das unsere großen Turnerinnen schon recht gut hinbekommen haben, habe ich das bei unseren Jüngsten total vermisst", kritisierte Heinicke. Bis nächste Woche haben die Blau-Gelben noch Zeit, den einen oder anderen Fehler auszumerzen und sich dann bei den Turnbezirksmeisterschaften in Leipzig eine der Fahrkarten für die Sachsenmeisterschaften zu sichern.

Pflicht Ak10/11
1. Fabiane Runzer 53,20 Pkt.
2. Xenia Hemmerling 51,30 Pkt.

Kür Lk 4 (Kinder)
1. Jara Smykalla 45,70 Pkt.
2. Kaya Smykalla 45,60 Pkt.
3. Alma Müller 45,30 Pkt.
4. Josi Reinhold 44,90 Pkt.
5. Sylvia Werner 35,60 Pkt.

Lk 3 (Kinder)
1. Levke Stein 49,00 Pkt.
2. Leonie Nannt 47,20 Pkt.
3. Rieke Stein 45,60 Pkt.
4. Neele Nenitschka 45,50 Pkt.

Lk 3 (Jugend)
1. Pauline Heßler 52,80 Pkt.
2. Cora Rother 51,70 Pkt.
3. Ronja Mennert 50,60 Pkt.
4. Kim Stein 49,20 Pkt.
5. Sarah Engel 48,90 Pkt.

Lk 2 (Jugend)
1. Anna Mannke 52,40 Pkt.
1. Josie Eckenigk 52,40 Pkt.
3. Hanna Schlaak 51,40 Pkt.

Lk 1
1. Elisa Ertel 51,10 Pkt.

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TV Blau-Gelb 90 Bad Düben unterstützt LVZ-Projekt "Lauf geht's"

Logo der Aktion

Trainer Alle Trainer der Aktion "Lauf geht's" 2019.

Bad Düben. "Runter vom Sofa und rein in die Laufschuhe", das ist auch in diesem Jahr die Devise von "Lauf geht's". Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr, findet die Aktion 2019 erstmals auch in Bad Düben statt. Dort unterstützt der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben die Aktion mit den drei Trainern Grit Schlaak, Ulrich Bresch und Steffen Brost die Aktion. Letzterer gehört zu den erfahrendsten Läufern in Nordsachsen. Der Vorsitzendes des TV Blau-Gelb 90 hat mittlerweile selber über 55 Marathons sowie 51 Ultraläufe erfolgreich absolviert und kann soger zweimal auf Marathonläufe unter der Drei-Stunden-Marke zurückblicken. Noch sind bei vielen die sportlichen Vorsätze für 2019 frisch, die LVZ bietet jetzt die Gelegenheit, davon auch etwas umzusetzen. Die zweite Auflage des erfolgreichen LVZ-Projekts hat mit dem MediClin Waldkrankenhaus Bad Düben und dem Leipziger Laufladen erneut professionelle Partner mit im Boot. Das Ziel der Aktion ist klar formuliert: Möglichst viele Leipziger, Altenburger, Wurzener und Bad Dübener sollen mit gezieltem Training und wissenschaftlichen Ernährungstipps den Halbmarathon (21,1 Kilometer) am 13. Oktober rund um das Völkerschlachtdenkmal absolvieren. Dabei ist es egal, ob es Laufanfänger, Wiedereinsteiger oder ambitionierte Hobbyläufer sind. Die Anmeldungen sind mittlerweile abgeschlossen. Für Bad Düben haben sich rund 30 Läuferinnen und Läufer angemeldet. "Lauf geht's" beginnt am 16. April um 18 Uhr im Bad Dübener Kurpark mit der ersten Trainingseinheit.

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14. Turn-Heidecup in den Startlöchern

Bad Dübener TurnerinnenDie Bad Dübener Turnerinnen freuen sich auf den Heidecup.

Nordsachsen. Am ersten Aprilwochenende ist der Auftakt für den 14. Turn-Heidecup. In der Sporthalle der Mügelner Grundschule richtet die Turnabteilung der SG Döllnitztal Mügeln das Erste von insgesamt drei Aufeinandertreffen der Turnerinnen und Turner des SV Lok Eilenburg, TV Blau-Gelb 90 Bad Düben und der Mügelner Turnriege aus. "Wir freuen uns auf diese Wettkampfserie. Für unseren kleinen Verein ist es eine willkommene Abwechslung zum Training. Hier können die Mädchen einmal zeigen, was sie in den Übungsstunden alles gelernt haben", sagte Turn-Abteilungsleiter Jürgen Wolf. 2006 fand diese Wettkampfserie zum ersten Mal statt. Die Idee für diese Turnwettkämpfe war, eine Art Serienwettkämpfe mit wechselnden Ausrichter durchzuführen, weil es einige Vereine in Nordsachsen gibt, die sich nicht an größeren Wettkämpfen wie Bezirks- und Landesmeisterschaft beteiligen, weil die Leistungen der Kinder dafür nicht ausreichen. "Die Bedingungen sind bei allen recht unterschiedlich. Das reicht von den Kinderzahlen bis hin zur Ausstattung. Um so schöner ist, das wir jetzt einen Modus gefunden haben, wo bei jedem teilnehmenden Turnverein ein Wettkampf stattfindet", sagte Kampfrichterverantwortliche Anke Heinicke. Für den ersten Wettkampf am 6. April haben bereits 81 Turnerinnen gemeldet. Fast schon zu viel für die kleine Schulturnhalle in Mügeln. "Wir rücken alle eng zusammen, dann kriegen wir das schon hin", freut sich Jürgen Wolf. Los geht es um 9 Uhr mit dem Einturnen. 20 Minuten später geht es an die Geräte. Geturnt wird ein Vierkampf an Sprung, Stufenbarren/Reck, Balken und Boden. Turnerinnen zwischen fünf und 16 Jahren gehen dabei an die Geräte. Die Siegerehr und ist gegen 14 Uhr geplant. Die nächsten Wettkämpfe finden am 15. Juni, im Rahmen der Sparkassen Kinder- und Jugendspiele und am 7. September in Bad Düben statt, da der Eilenburger Verein aufgrund organisatorischer Probleme in diesem Jahr keinen Wettkampf ausrichten kann.

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Matthias Rothe gewinnt 161. Stundenlauf

161. Bad Dübener StundenlaufStart zum 161. Bad Dübener Stundenlauf quer durch den Kurpark.

Bad Düben. Petrus schickte bei der 161. Auflage des Bad Dübener Stunden- und Halbstundenlaufes des TV Blau-Gelb 90 schon mal einen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Frühling. Sonne und optimale Temperaturen ließen die Läuferinnen, Läufer und Walker viel Spaß auf der Laufrunde quer durch den Bad Dübener Kurpark haben. 15 Läufer sowie zwei Walker wurden von Jürgen Schwertner auf die 1,4 kilometerlange Runde, vorbei an Parkgründerdenkmal, Heiratsallee, Rosentempel und Galgenhügel geschickt. Vornweg lief von Anfang an der Bad Dübener Matthias Rothe. Alle anderen ließen es etwas gemütlicher angehen und nutzten das Sonntagsläufchen für einen Plausch auf der Strecke. Und so war zu erfahren, das sich viele Sportler aktuell auf zahlreiche Läufe vorbereiten. Nächste Woche wollen die Eilenburger Simone Thurecht und Svent Reuter beim Städtelauf von Wurzen nach Grimma antreten, die Bad Dübenerin Grit Schlaak bereitet sich für ihren ersten Halbmarathon im Rahmen des Darß-Marathon an der Ostsee vor und der Delitzscher Wolfgang Nadler joggte ein paar Runden gemütlich mit als Training für seinen 45. Rennsteiglauf Mitte Mai. Nach der vollen Stunden lag Matthias Rothe uneinholbar vorn und gewann mit 14 700 Metern vor dem Eilenburger Sven Reuter mit 11 900 Metern und Jens Wunderlich aus Bad Düben mit 10 800 Metern. Schnellste Frau war Simone Thurecht aus Eilenburg mit 10 600 Metern vor der Bad Dübenerin Grit Schlaak mit 10 300 Metern und Simone Kanitz aus Pristäblich mit 9700 Metern. Die halbe Stunde gewann der Delitzscher Wolfgang Nadler mit 5800 Metern. Bei den Walkern schaffte Liane Muschler vom SC DHfK Leipzig glatte 6000 Meter.

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Blau-Gelbe turnen beim 28. Internationalen Pokal in Karlovy Vary mit

28. Karlovy Vary-PokalSylvia Werner, Neele Nenitschka, Levke Stein, Leonie Nannt und Rieke Stein (von links) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben.

Karlovy Vary. Einmal im Jahr geht es für die jüngsten Kürturnerinnen des Bad Dübener TV Blau-Gelb 90 Bad Düben zum Internationalen Turnpokal nach Karlovy Vary in Tschechien. Über 110 Turnerinnen und Turner gingen bei der 28.Auflage an die Geräte. Zum ausrichtenden Verein TJ Slovan Karlovy Vary haben die Blau-Gelben seit vielen Jahren einen engen Kontakt, der durch gegenseitige Besuche regelmäßig gelebt wird. Der Wettkampf sollte für die Bad Dübener ein erster Test nach einer lange Traningsphase, neuen Übungen und Elementen sein. "Ich erwarte nicht zu viel. Vieles ist noch nicht sicher", sagte der Trainer vor dem Wettkampf. Und er behielt recht. Obwohl es nur ein Dreikampf an Balken, Boden und Sprung war, zeigten die Bad Dübener noch zu viele Schwachpunkte. Im ersten Durchgang gingen Rieke Stein und Sylvia Werner an den Start. Rieke zeigte mit 12,50 Punkten den besten Sprung in der 26-köpfigen Konkurrenz, leistete sich dann aber einen unfreiwilligen Abgang am Balken und zu viele Unsauberkeiten am Boden. Genauso wie Sylvia Werner, die auch nicht fehlerfrei über den berüchtigten Zitterbalken kam. Rieke Stein belegte mit 32,95 Punkten am Ende den 4.Platz und verpasste die Bronzemedaille nur um einen Zehntel. Sylvia Werner wurde mit 32,00 Punkten Neunte. Im zweiten Durchgang gingen Levke Stein, Neele Nenitschka und Leonie Nannt an die Geräte. Auch hier mussten mit Neele und Levke gleich zwei vorzeitig vom Balken runter. Nur Leonie Nannt blieb sturzfrei, leistete sich dafür zu viele Abzüge bei den einzelnen Elementen wie Spagatdrehung, Durchschlag und Ausführung. Auch am Boden mussten die Kurstädter deutliche Abzüge hinnehmen. Auch wenn keine optimale Bedingungen herrschten. Eigentlich wird die Bodenkür auf einer zwölf mal zwölf Meter großen und gefederten Mattenfläche geturnt. In Tschechien stand nur eine zwei mal zehn Meter lange Bodenmatten zur Verfügung. "Wir haben unsere Übung zu Hause umgebaut. Aber die Bahn war einfach zu kurz", sagte Levke Stein. Am Ende belegte Leonie mit 32,85 Punkten den 8.Platz. Levke Stein wurde mit 32,30 Punkten Zehnte und Neele Nentschka belegte mit 29,85 Punkten den 13.Platz. Bis zu den entschiedenden Bezirksmeisterschaften, Mitte April in Leipzig, wo auch die Fahrkarten zur Landesmeisterschaft vergeben werden, müssen nun noch intensive Trainingseinheiten die vielen Fehler korrigieren, damit die Bad Dübener Riege vollständig zur Sachsenmeisterschaft in Chemnitz antreten kann.

Schaut Euch 29 Bilder vom 28. Karlovy Vary-Pokal an.

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Bad Dübener Turnriege macht sich im Sportpark Rabenberg fit

BallettstundeJeder Tag beginnt mit einer Ballettstunde im Tanzsaal. Auch die Jüngste müssen die Körperspannungsübungen für das anschließende Training in der Turnhalle absolvieren.

Schaut Euch 19 weitere Bilder vom Trainingscamp in Rabenberg an (am Ende der Galerie ergänzt am 28. Februar).

Rabenberg. Winterferien einmal anders erleben derzeit 30 Turnerinnen, Trainer und Betreuer des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben auf den Höhen des Erzgebirges. Auf dem rund 900 Meter hoch gelegenen Sportpark Rabenberg feilen die Geräteakrobaten täglich sieben Stunden Training an Sprung, Stufenbarren, Balken und Co.. Dazu kommen morgendliche Übungseinheiten im Ballettsaal, in der Schwimmhalle und im Kraftraum. Für sieben Tage haben die Bad Dübener Geräteakrobaten hier ihre Koffer ausgepackt. Auf dem Rabenberg herrschen ideale Trainingsbedingungen für viele Sportarten. So machen sie hier beispielsweise die deutschen Gewichtheber, die Ruderer-Nationalmannschaft oder auch Schwimmer für für Europa- und Weltmeisterschaften fit. Auch die Blau-Gelben gehören seit 1990 zu den Stammgästen. "Das Training ist schon anstrengend. Macht aber Spaß. Schließlich wissen wir ja für was wir hier trainieren. Bei den nächsten Wettkämpfen auf Bezirks- und Landesebene wollen wir auch vorn mitmischen", sagte die 15-jährige Josie Eckenigk. Der gesamte Tag ist genau durchgeplant. Halb acht klingelt der Wecker. Danach Frühstück und um schon um 9 Uhr beginnt die erste Einheit im Ballettsaal. Trainerin Jane Völz, selbst ehemalige Turnerin, hat dabei den Nachwuchs genau im Blick und sieht krumme Arme, Knie und Zehen. "Ballett ist Haltungsschulung. Und die ist für das Turnen enorm wichtig", weiß Jane Völz aus eigener Erfahrung. Bis abends halb sechs läuft das Training durch. Nur unterbrochen von einer zweistündigen Mittagspause und einem Spaziergang an der Winterluft. Zum Abschluss eines jeden Tages gibt es dann noch verschiedene Kraft- und Konditionseinheiten bevor Entspannungsübungen mit Faszienrollen, Yoga und Pilates den Trainingstag beenden. Während die Jüngsten abends in der Schwimmhalle abtauchen oder auf dem beleuchteten Rodelberg nebenan um die Wette rodeln, trifft man die größeren Turnerinnen nach dem Abendbrot schon wieder auf der Bodenmatte. Sie feilen mit den Trainern an den Choreografien ihrer neuen Bodenübungen. "Ich bin zum ersten Mal dabei. Es ist sehr schön, aber auch sehr anstrengend", sagte Neuling Sylvia Werner. Nach den ersten drei Tagen Nonstoptraining haben sich die Geräteakrobaten samt Trainercrew zur Halbzeit einen Überraschungsausflug verdient. Mit dem Bus geht es nach Johanngeorgenstadt in das Schaubergwerk Glöckl und danach in eine original erzgebirgische Hutzenstub, wo alle nach Herzenslust schlemmen können. Ans Kalorienzählen muss hier keiner denken. Denn schon am nächsten Tag steht wieder jede Menge Training auf dem Tagesplan.

Schaut Euch 48 Bilder vom Trainingscamp in Rabenberg an.

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Fasching international

Fasching internationalViele Spaß hatten die Kinder beim 4. ntegrations- und Sportlerfasching in der Bad Dübener Turnhalle.

Bad Düben. Balancieren auf einem Balken, rollen auf der Bodenmatte, Saltos übers Trampolin und eine lange Polonaise durch die Turnhalle. Beim 4. Fasching International in Bad Düben war diese Woche wieder eine Menge los. Organisiert hatten das Spektakel die Stadt Bad Düben in Zusammenarbeit mit dem Turnverein Blau-Gelb 90 und der Bundespolizeiabteilung Bad Düben. Über 100 kleine und große Kinder aus den Vereinen und den Flüchtlingsfamilien der Kurstadt kamen als Drachen, Feuerwehrmann, Prinzessin, Clown und Indianer verkleidet in die Sporthalle Durchwehnaer Straße. "Das war jetzt schon das vierte Mal, das wir unsere Flüchtlingsfamilien aus der Stadt zum Sportler- und Integrationsfasching in die Halle geholt haben. Die haben Spaß und kommen so auch mit anderen gleichaltrigen Kindern in Kontakt", Es war wieder sehr schön", sagte Barbara Paul von der Stadtverwaltung. Alle Beteiligten hatten im Vorfeld mitgeholfen. Es gab Pfannkuchen aus Bad Düben, Süßigkeiten aus Russland, Kuchen aus Syrien und Leckerein aus Afghanistan. Zwei Stunden lang wurde getanzt, gespielt und herumgetobt. Mancher Übungsleiter aus dem Turnverein entpuppten sich als wahre Animateure. Sie tanzten, sorgten für lustige Einlagen und organisierten jede Menge Spiele. Von Anfang an dabei ist auch die Bundespolizeiabteilung Bad Düben. "Wir kommen gerne und unterstützen bei solche Integrationsprojekten. Diesmal haben wir unseren großen Bastelstand mitgebracht, wo man lustige Buttons zum anstecken malen kann", sagte Steffen Milz. Wer wollte konnte sein Können an Stufenbarren, Balken und Co. zeigen. Vor allem das Trampolin begeisterte viele. Und dabei zeigten sich viele kleine Sprungtalente. Einige waren vom Turnen sofort begeistert und wollen nach den Winterferien zum Probetraining beim Turnverein vorbeischauen. "Wir würden uns freuen, wenn sich wieder Kinder aus unseren Flüchtlingsfamilien den Vereinen aus der Stadt anschließen. Genau deswegen gibt es solche Integrationsveranstaltungen", so Barbara Paul weiter. Im nächsten Jahr soll es dann die fünfte Auflage des lustigen Integrationsfasching geben.

Schaut Euch zehn Bilder vom Fasching international an.

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Hanna Schlaak beim 62. Meißner Hallenturnfest auf dem Treppchen

Hanna SchlaakHanna Schlaak (rechts) wurde in Meißen Dritte, hinter Siegerin Annemarie Köfler aus Dresden und Jamie Dennhardt aus Chemnitz.

Meißen. Traditionell beginnt für die Turnerinnen aus dem Jugend- und Erwachsenbereich des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben das neue Jahr mit dem Meißner Hallenturnfest. "Der Vergleich ist eine Art Bestandserhebung, was nach den Ligawettkämpfen im November funktioniert oder nicht funktioniert. Danach wird das künftige Training ausgerichtet", sagte Bad Dübens Kampfrichterin Jing Ling, die jede Wochen das Training unterstützt. 160 Turnerinnen und Turner aus 37 Vereinen aus ganz Deutschland gingen in der Porzellanstadt an die Geräte. Im ersten Durchgang wurde um den Kleinen Pokal in der Leistungsklasse 3 geturnt. Und dabei zeigte sich Hanna Schlaak in guter Form. Die 16-Jährige kam nahezu fehlerfrei durch und lieferte vor allem am Balken und Boden hohe Wertungen ab. Am Ende reichten die 51,65 Punkte für den Bronzeplatz. Ihre Vereinskameradinnen Pauline Heßler belegte Platz 13 (49,75 Pkt.), Cora Rother Platz 15 (49,70 Pkt.), Sarah Engel Platz 21 (48,75 Pkt.) und Ronja Mennert Platz 27 (47,90 Pkt.). Ronja und Sarah ließen am Balken durch Stüze eine bessere Plaerung liegen. "Ich bin heute zufrieden mit meiner Leistung. Jetzt werden wir in den nächsten Wochen ordentlich trainieren, damit ich mich für die Landesmeisterschaften qualifiziere", blickte Hanna Schlaak voraus. Im Großen Pokal der Leistungsklasse 2 ging Josie Eckenigk an den Start. Die 15-Jährige hatte sich viel vorgenommen. Während ihr mit 13,55 Punkten eine der besten Balkenübungen des Tages gelang, musste sie am Boden nach einer Saltokombination auf dem Boden auffassen. Und auch am Stufenbarren entdeckte der Trainer noch zu viele Unsicherheiten. Dennoch konnte sich Josie im 41-frauenstarken Feld mit 50,30 Punkten auf einen Top-Ten-Platz turnen. Sie wurde Zehnte. Im Pokal der Meister der Leistungsklasse 1 wollte Elisa Ertel zeigen, das auch mit ihr in diesem Jahr wieder zu rechnen ist. Auf dem Weg zur Qualifikation zum Deutschland-Cup konnte die 15-Jährige jedoch nicht an allen Geräten so wie erhofft punkten. Vor allem am Balken und Stufenbarren waren noch deutliche Reserven zu spüren. Denn jeweils ein Sturz an diesem Geräten sind in dieser Leistungsklasse zu viel. "Ich weiß wo meine Fehler sind. Ich muss die kommenden Wochen nutzen, um hier noch deutlich besser zu werden. Schließlich würde ich mich gern nocheinmal für den Deutschland-Cup qualifizieren", so Elisa Ertel. Mit 46,85 Punkten landete der Teenager schließlich auf Rang sieben. Für die Bad Dübener geht es jetzt in eine Vorbereitungsphase mit Trainingscamp im Februar und Wettkämpfen im März und April, ehe es dann bei den Leipziger Bezirksmeisterschaften um die begehrten Fahrkarten zu den sächsischen Titelkämpfen geht.

Schaut Euch 26 Bilder vom 62. Meißner Hallenturnfest an.

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Blau-Gelbe holen Goldene Erdachse nach Bad Düben

GewinnerLeonie (l.) und Rieke gewinnen im Vogtland.

Pausa. Mit zwei Siegen kehrten die jüngsten Kürturnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben jetzt vom Pokalturnen "Um die Goldene Erdachse" aus Pausa im Vogtland zurück. Rieke Stein (Ak 11) und Leonie Nannt (AK 12/13) turnten einen souveränen Wettkampf in der Leistungsklasse 4 und durften sich jeder die Goldene Erdachse, in Form eines Globusses, bei der Siegerehrung überreichen lassen. Denn Pausa im Vogtland wird nach einer alten Überlieferung schon seit hunderten von Jahren scherzhafterweise als "Mittelpunkt der Erde" bezeichnet, weil im Keller des Rathauses eine Erdachse aus dem Boden ragt. Bevor die Blau-Gelben jedes Jahr in die Turnhalle fahren, wird am Rathaus angehalten und an einer hölzernen Tür 50 Cent in einen kleinen Schlitz geworfen. Denn dann gibt es eine besondere Erleuchtung. Plötzlich geht hinter einer Scheibe ein Licht an, und vor den Augen der Bad Dübener dreht sich eine knapp einen Meter aus dem Boden ragende Welle: die Erdachse. Nach so viel Kultur konnte beim ersten Wettkampf im neuen Jahr fast nichts mehr schiefgehen. 45 Turnerinnen aus Chemnitz, Thalheim, Plauen, Lugau sowie das Sextett des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben gingen beim 37. Pokalturnen um die Goldene Erdachse an den Start. Am Auftaktgerät Stufenbarren hielten sich die Bad Dübener noch wacker, mussten aber am zweiten Gerät Balken ihrer mangelnden Körperspannung kräftig Tribut zollen. Denn bis auf Sylvia Werner, die in Pausa ihren ersten Kürwettkampf absolvierte, musste allen unfreiwillig vom Balken. Dafür konnten die Mädels am Boden wieder aufholen. Rieke Stein und ihre Schwester Levke sowie Leonie Nannt turnten mit ihren über 13 Punkten die besten Übungen des Tages. Auch am abschließenden Sprung zeigten die Blau-Gelben, das sie zum Jahresauftakt schon gut in Form sind. Der Handstand-Überschlag von Leonie Nannt brachte mit 12,50 Punkten die Tageshöchstnote. Am Ende konnte in der AK 11 der Leistungsklasse 4 Rieke Stein mit 48,20 Punkten deutlich gewinnen. Vereinskameradin Sylvia Werner kam mit 47,20 Punkten auf Platz vier. In der AK 12/13 siegte mit fast zwei Punkten Vorsprung Leonie Nannt mit 50,25 Punkten. Levke Stein kam mit 47,90 Punkten auf Platz vier, Neele Nenitschka mit 45,00 Punkten auf Rang elf und Jara Smykalla mit 44,25 Punkten auf Platz 13.

Schaut Euch 24 Bilder vom Pokalturnen an.

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Blau-Gelbe werben für "So geht Sächsisch"

Die jüngsten GeräteakrobatenDie jüngsten Geräteakrobaten des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben werben in den nächsten zwei Jahren für die Kampagne "So geht sächsisch".

Bad Düben. Der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ist einer von 100 Vereinen in Sachsen, der bis 2020 für die Werbekampagne "So geht Sächsisch" werben wird. Eine Jury aus Vertretern der Landesregierung und des Landessportbundes wählten die Blau Gelben mit weiteren 99 Vereinen jetzt dafür aus. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Präsident des Landessportbundes Ulrich Franzen gaben Ende des vergangenen Jahres den symbolischen Startschuss für den Sportvereinswettbewerb "So geht-sächsisch." Aktuell bieten über 4500 sächsische Sportvereine im Freistaat ein vielfältiges Bewegungs- und Wettkampfangebot für Jedermann an. Um dieses wichtige Engagement zu würdigen, wurde zum Vereinssportwettbewerb aufgerufen. "Wir haben uns beworben und sind sehr glücklich, einer vom den insgesamt 200 Auserwählten zu sein. Wir werden in den nächsten zwei Jahren auf unserer Wettkämpfen, Fahrten und allen Vereinsveranstaltungen für die Kampagne werben. Und auch die finanzielle Geldspritze die damit verbunden war, werden wir für unsere Kinder- und Jugendabteilungen einsetzen", sagte die stellvertretende Vorsitzende Wencke Stein. Der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wurden 1991 gegründet und setzt die über 180 Jahre lange Turntradition in der Kurstadt fort. Aktuell treiben über 500 kleine und großen Mitglieder in den neun Abteilungen Vorschulsport, Gerätturnen, Dance, Volleyball, Laufgruppe, Frauensport, Senioren, Rehasport und Radtouristik Sport.

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Bad Dübener Turnverein begrüßt 2019 sportlich

LäufergruppeEin Teil der Läufergruppe in der Hochzeitsallee im Kurpark.

Bad Düben. Dauerregen und ein wolkenverhangener Himmel am Neujahrsmorgen verhieß nichts gutes. Doch pünktlich zum Start des 20. Bad Dübener Neujahrslaufes des TV Blau-Gelb 90 im Kurpark klärte es auf und Petrus schickte sogar ein paar Sonnenstrahlen auf die Erde. Der Turnverein organisiert den Lauf seit dem Jahr 2000. "Hier geht es nicht um Zeiten und Plätze. Wir wollen das neue Jahr sportlich und in familiärer Atmosphäre beginnen. Wir laufen ein paar Runden durch den Park, es wird über die Silvesterfeiern geplauscht und was jeder im Laufe der nächsten 365 Tage so vor hat", erzählt Jürgen Schwertner. Und so machten sich gestern Nachmittag 24 kleine und große Läuferinnen, Läufer und eine handvoll Nordic Walker auf die 1,4 kilometerlange Runde im Park. Für manche ein ideales Training für große Ziel im Jahr. Ende April planen Läufer und Walker des Turnvereins einen Start beim Darß-Marathon an der Ostseeküste. Dort will sich auch Grit Schlaak zum ersten Mal an einen Halbmarathon wagen. "Ich trainiere bis zu drei Mal die Woche. Das sollte zum Ankommen im Ziel reichen. Ich freue mich sehr darauf", sagte die Bad Dübenerin. Seit Mitte der siebziger Jahre wird im Bad Dübener Kurpark regelmäßig gelaufen. Damals begann alles mit dem Meilen-Moped. Das gewann das Bad Dübener Leichtathletik-Urgestein Karl-Heinz Emmrich bei einer Meilentombola 1974 in Berlin, als die Laufbewegung im ganzen Land Fahrt aufnahm. Auch in Bad Düben wurde eine Laufbewegung gegründet. Jeden Sonntag schnürten hunderte Kurstädter ihre Laufschuhe und liefen durch den Kurpark. Da kamen mitunter bis zu 500 schwitzende Läufer zusammen. Auf Dauer zu viel für die Parkwege und die Organisatoren eröffneten in der Hammermühle das Laufzentrum, wo fortan regelmäßig gestartet wurde.

Schaut Euch acht Bilder vom Neujahrslauf an.

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Weihnachtsmann startet zum 160. Bad Dübener Stundenlauf

WeihnachtslaufDer Weihnachtsmann begleitete die Teilnehmer beim Bad Dübener Weihnachtslauf auf den ersten Metern im Kurpark.

Bad Düben. Der Weihnachtsmann ist für das bevorstehende Fest fit. Das hat der bärtige Alte gestern persönlich unter Beweis gestellt. Er ging gestern beim traditionellen Weihnachtslauf des Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 auf die Strecke. 26 Läuferinnen und Läufer sowie eine handvoll Walker trugen sich zum vierten Advent in die Startlisten ein. Darunter auch Sabine Schäfer. Die Delitzscherin lebt in Thetford in England und besucht über das Weihnachtsfest Freunde und Familie in Nordsachsen. "Ich laufe regelmäßig. Vom Weihnachtslauf in Bad Düben habe ich in der Zeitung gelesen. Deswegen wollte ich hier dabei sein", sagte die Engländerin. Und das sie gut per Laufschritt unterwegs ist bewies sie gleich vom Start weg. Bis zur Halbzeit jagde sie dem Führenden Matthias Rothe aus Bad Düben nur in geringem Abstand hinterher. Erst in der zweiten Hälfte des Rennens ließ sie es etwas gemütlicher angehen. Dennoch gewann Sabine Schäfer nach 60 Minuten in respektablen 13 500 Metern. Auf die Plätze liefen Nadja Zabell aus Luppa mit 10 800 Metern und Grit Schlaak vom Bad Dübener Turnverein mit 10 700 Metern. Bei den Männern siegte der Bad Dübener Matthias Rothe mit 15 100 Metern vor Sven Reuter (SV Lok Eilenburg) mit 11 700 Metern sowie Wolfgang Nadler (Rennsteiglaufverein) und Hendrik Grundmann (Delitzsch), die beide 11 600 Meter schafften. Apropos Weihnachtsmann. Der Rotmantel machte schon nach einer Runde wieder aus dem Staub. Geschenke verteilen. Für die Läufer ließ er ein paar schokoladene Kollegen als kleines Geschenk zurück. Die Bad Dübener Stunden- und Halbstundenläufe sind schon seit den siebziger Jahren Tradition in der Stadt. Damals fanden die Läufe unter Regie der Armeesportorganisation Vorwärts statt. Seit der Wende setzt der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben diese Tradition fort. Die Streckenrekorde halten bei 30 Minuten bei den Frauen Claudia Schmidt aus Leipzig mit 7470 Metern und bei den Männern Robert Lassahn aus Waldachtal mit 8835 Metern. Über die volle Stunde haben die Leipzigerin Liane Muschler mit 15 275 Metern und Eike Loch von der LAC Quelle-Fürth mit 18 650 Metern die Bestmarken inne.

Schaut Euch die 13 Bilder vom Weihnachtslauf 2018 an.

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