Training dort wo schon Olympiasieger trainiert haben
„Das Trainingscamp ist jedes Jahr der Grundstein und die Basis für die kommenden Wettkämpfe wie Landesliga, Bezirksmeisterschaften und Landesmeisterschaften. Hier können wir intensiv an vielen Sachen arbeiten. Vor allem sind Kraft- und Konditioneinheiten gefragt“, weiß Trainer Steffen Brost.
Während die erfahrenen Sportlerinnen wie Fabi Runzer, Emily Janssen, Charlotte Blaas und Betty Sehmisch schon viele Jahren das harte Trainingscamp miterleben, ist es für die Neulinge Maya Hemmerling, Mia Janssen und Isabel Nowack das erste Mal, dass sie mit ihrer Mannschaft eine ganze Woche trainieren.
„Die Trainingswoche ist ganz schön anstrengend. Macht aber Spaß", erzählte Viertklässlerin Mia Janssen. Jeder Trainingstag auf dem 900 Meter hohen Rabenberg ist exakt durchgeplant. Kurz vor sieben Uhr klingelt der Wecker. Danach gibt es Frühstück und um neun Uhr stehen die Turnerinnen bei der ersten Einheit im Ballettsaal. Hier wird vor allem die Haltung der Sportler geschult. „Das kommt dann den Turnerinnen bei vielen ihrer Übungen zugute. Denn eine gute Körperhaltung bedeutet immer ein paar Bonuszehntel von den Kampfrichtern“, sagte Trainerin und Kampfrichterin Jane Völz.
Bis abends um halb sechs geht das Training. Zum Abschluss eines jeden Tages gibt es dann noch verschiedene diverse Entspannungsübungen mit Faszienrollen oder Ausschwimmen in der Schwimmhalle. Nach dem Abendbrot stehen die Sportler dann noch einmal in der Halle. Dann feilen sie an den Choreografien ihrer Bodenübungen.
Trotz der kräftezehrenden Einheiten kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz. Gleich neben dem Sportpark ist nämlich der beleuchtete Rodelberg und zur Halbzeit des Camps gab es einen Ausflug nach Johanngeorgenstadt.